Berlin:

Alle Bundesländer treten dem DigitalPakt Alter bei

Bundesweites Bündnis fördert digitale Teilhabe Älterer

Großer Erfolg für den DigitalPakt Alter: Mit dem heutigen Tag ist dem Bündnis ein Schulterschluss aller Bundesländer gelungen und gibt damit dem Thema der digitalen Teilhabe Älterer eine nachhaltige Bedeutung. Ob Datenschutz, digitaler Kompetenzerwerb, oder die wohnortnahe Begleitung in digitalen Fragen – alle Bündnispartner haben eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die sich sowohl für strukturelle Veränderungen stark macht als auch lebensnahe Unterstützung von Seniorinnen und Senioren fokussiert. Der Initiative vom Bundesseniorenministerium (BMFSFJ) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) gehören bereits seit 2021 Initiativen und Verbände aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft an. Im April dieses Jahres waren die ersten Bundesländer dem Bündnis beigetreten. Heute vervollständigen Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt den Kreis.


Bundesseniorenministerin Lisa Paus: „Eine App auf dem Handy installieren, der Videoanruf bei den Enkeln oder der Kauf eines Tickets für den ÖPNV – für ältere Menschen kann die Digitalisierung hohe Hürden bedeuten. Ich freue mich sehr darüber, dass nun alle Bundesländer dem DigitalPakt Alter beigetreten sind. Es ist ein wichtiger Schritt, damit alle gesellschaftlichen Gruppen in Deutschland von der digitalisierten Welt profitieren können. Mit Hilfe dieses Pakts bekommen unterstützende Aktivitäten überall im Land eine breitere Grundlage, lassen sich bündeln. Bewährte Modelle können sich weiterverbreiten, Akteure lernen voneinander und tauschen sich aus. Ältere Menschen bekommen mit diesem DigitalPakt jetzt bundesweit Informationen zu diesen Anlaufstellen. Liebe Seniorinnen und Senioren, diese Hilfsangebote im Umgang mit dem Internet sind auf Sie zugeschnitten, bitte nutzen Sie sie. Es lohnt sich.“
Bis 2025 unterstützt das BMFSFJ mit über 3,1 Mio. Euro ältere Menschen dabei, sich digitale Kompetenzen anzueignen – etwa in bundesweit aktuell 200 Erfahrungsorten, in denen Ehrenamtliche Fragen beantworten und Älteren die digitale Technik näherbringen. Ob Smartphone-Kurs für Einsteigerinnen und Einsteiger, Online-Banking für Fortgeschrittene oder die Nutzung von Smart Home-Geräten in den eigenen vier Wänden – die Bandbreite der Unterstützungsangebote ist groß. Und sie geht weit über die bisher geförderten Erfahrungsorte hinaus, weiß Astrid Mönnikes, Projektleiterin des DigitalPakt Alter: „In allen Bundesländern, die dem DigitalPakt Alter angehören, sehen wir zahlreiche, etablierte Angebote, die älteren Menschen den Einstieg in die digitale Welt erleichtern. Wir wollen diese Akteurinnen und Akteure vernetzen und die Projekte sichtbar machen, um noch mehr Menschen zu erreichen.“ Im Januar 2024 findet das erste Fachgespräch zwischen den Partnern des bundesweiten Bündnisses statt. Im Mittelpunkt stehen Handlungsoptionen zur breit angelegten Förderung digitaler Kompetenzen älterer Menschen.
Hierzulande nutzen knapp 7 Millionen Menschen der Generation 60+ das Internet bislang nicht. Viele geben an, sie müssten einen Nutzen darin sehen können oder bräuchten Unterstützung. Hier hat der DigitalPakt Alter im Sommer 2021 erfolgreich angesetzt und arbeitet nun mit insgesamt 28 Partnern zusammen, um ältere Menschen in einer digital geprägten Welt zu stärken.
Über den DigitalPakt Alter
Der DigitalPakt Alter ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen zur Stärkung älterer Menschen in der digitalen Welt. Der Initiative gehören bislang Partner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft an.
Im April 2023 sind folgende Bundesländer beigetreten: Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen.
Ab sofort gehören auch dazu: Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.
Bis Ende 2025 werden unter anderem 300 Erfahrungsorte gefördert, um ältere Menschen beim Aufbau und Ausbau digitaler Kompetenzen zu unterstützen.
www.digitalpakt-alter.de

Quelle: abo.bmfsfj.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.