Schweinfurt:

Amtswechselfeier beim Landgericht Schweinfurt
/ Ministerialdirektor Prof. Dr. Arloth verabschiedet Reinhard Pfingstl
und führt Franz Truppei in sein neues Amt ein

@stmj.bayern.de

Der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, Ministerialdirektor
Prof. Dr. Frank Arloth vollzog heute (15. November) feierlich
den Amtswechsel an der Spitze des Landgerichts Schweinfurt. Er verabschiedete
Reinhard Pfingstl. Gleichzeitig führte er Franz
Truppei in das Amt des Landgerichtspräsidenten ein.
Prof. Dr. Arloth zum bisherigen Amtsinhaber, Reinhard
Pfingstl: „Mit Ihrer großen Fachkompetenz, Ihrem unermüdlichen
Engagement und Ihrem Organisationstalent haben Sie das Landgericht Schweinfurt
maßgeblich geprägt. Sie waren ein hochengagierter Behördenleiter
und stets ein Vorbild für andere. Zudem haben Sie sich seit 2019 als
Vorsitzender des Präsidialrats der ordentlichen Gerichtsbarkeit besonders
tatkräftig für die Belange Ihrer Kolleginnen und Kollegen eingesetzt.
Herzlichen Dank für all das, was Sie in den vergangenen Jahrzehnten
für die bayerische Justiz geleistet haben. Für die Zukunft wünsche
ich Ihnen alles Gute und Gesundheit.“ Prof. Dr. Arloth
zum neuen Präsidenten des Landgerichts Schweinfurt, Franz
Truppei: „In allen Stationen Ihrer bisherigen beruflichen
Laufbahn haben Sie mit großer fachlicher Expertise überzeugt.
Sie üben Ihren Beruf mit unermüdlichem Engagement und großer
Leidenschaft aus. Ich bin mir sicher, bei Ihnen ist das Landgericht Schweinfurt
in den besten Händen. Für Ihre neuen Aufgaben wünsche ich
Ihnen viel Erfolg und alles Gute.“ Hintergrund:
Reinhard Pfingstl (66 Jahre) trat 1986 seinen Dienst
in der bayerischen Justiz bei der Staatsanwaltschaft Bamberg an, bevor
er 1988 zur Staatsanwaltschaft Schweinfurt wechselte. 1989 wurde er zum
Richter am Amtsgericht Bad Neustadt a.d. Saale ernannt. 1992 wechselte
Reinhard Pfingstl als Richter am Landgericht nach Schweinfurt, wo er ab
1997 als hauptamtlicher Leiter für Arbeitsgemeinschaften in der Referendarausbildung
tätig war. Die Aufgabe führte er nach seiner Ernennung zum Richter
am Oberlandesgericht Bamberg fort, bis er dort ab 2004 mit rechtsprechenden
Aufgaben betraut war. 2006 wurde er schließlich zum Direktor des
Amtsgerichts Haßfurt ernannt, 2010 zum Direktor des Amtsgerichts
Coburg. Seit 1. Januar 2014 war Reinhard Pfingstl Präsident des Landgerichts
Schweinfurt. Franz Truppei (60 Jahre) begann seine
Justizkarriere 1992 bei der Staatsanwaltschaft Bamberg. 1996 wechselte
er für vier Jahre an das Amtsgericht Bamberg. Im Jahr 2000 wurde er
zum Richter am Landgericht Bamberg ernannt. Von 2001 bis 2008 war er bei
den Landgerichten Coburg und Bamberg als hauptamtlicher Leiter von Arbeitsgemeinschaften
in der Referendarausbildung tätig, zunächst als Richter am Landgericht
und ab 2006 als Richter am Oberlandesgericht Bamberg, wo er ab 2008 wiederum
mit rechtsprechenden Aufgaben betraut war. 2015 wurde Franz Truppei zum
Direktor des Amtsgerichts Forchheim ernannt. 2019 wechselte er als Vorsitzender
Richter an das Oberlandesgericht Bamberg. Seit 1. Juli 2023 ist Franz Truppei
neuer Präsident des Landgerichts Schweinfurt.

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.