Berlin:

Özdemir: „Unsere Böden sind wertvoller als Diamanten“
Bundesminister Cem Özdemir gibt Startschuss für Gemeinschaftsaktion „Boden erleben“ des Netzwerks Leitbetriebe Pflanzenbau bei Gut&Bösel in Brandenburg

Mit einem symbolischen Spatenstich hat der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, heute die Gemeinschaftsaktion „Boden erleben!“ des Netzwerks Leitbetriebe Pflanzenbau gestartet. Ein Jahr lang öffnen nun fast 100 Leitbetriebe Pflanzenbau ihre Türen und Tore und zeigen bei Hofführungen, Feldrundfahrten, Aktionstagen, Boden-Rallyes und vielem mehr die Bedeutung eines gesunden Bodens. Jung und Alt, Familien, Schulklassen und Kita-Gruppen können so erleben, was zum Erhalt und Schutz des Bodens wichtig ist.

Bundesminister Özdemir: „Unsere Böden sind wertvoller als Diamanten, ohne sie wächst kein Weizen für Brot, kein Gemüse für Salat oder Grünfutter für unsere Tiere. Gesunde Böden bilden die Basis unserer Lebensmittelproduktion. Auch beim Klimaschutz spielen Böden eine wichtige Rolle, denn sie speichern Kohlenstoff in Form von Humus, nehmen Wasser schnell auf und halten es. Unsere Böden gesund zu halten, das wird mit Blick auf die Klimakrise und ihre Folgen wie Hitze, Starkregen und Dürren immer wichtiger. Bei der Gemeinschaftsaktion „Boden erleben!“ zeigen die Landwirtinnen und Landwirte des Netzwerkes Leitbetriebe Pflanzenbau, wie sie ihre Ackerböden bodenschonend bewirtschaften – etwa durch eine möglichst ganzjährige Bodenbedeckung, mit ausgeklügelten Fruchtfolgen oder mit Agroforstsystemen. Für die Besucherinnen und Besucher werden die Betriebe dabei zu echten Erlebnishöfen. Ich kann nur empfehlen, die vielfältigen und interessanten Veranstaltungen für einen Ausflug zu nutzen – gerne mit der ganzen Familie. Es ist eine Chance, die großartige Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern zu erleben, die unsere Ernährung sicherstellen und einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten.“

Alle Informationen zur Gemeinschaftsaktion „Boden erleben!“, zu den geplanten Veranstaltungen sowie zu Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern finden Sie hier<http://www.leitbetriebe-pflanzenbau.net>.

Hintergrund:
Modernen, umwelt- und ressourcenschonenden Pflanzenbau erlebbar machen – darum geht’s beim bundesweiten Netzwerk Leitbetriebe Pflanzenbau. Die Betriebe haben sich zu einem Netzwerk mit Vorbildcharakter aus allen Regionen Deutschlands zusammengeschlossen. Es wurde vor genau zwei Jahren (01.10.2021) vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) initiiert und ist ein Leuchtturmprojekt im Rahmen der BMEL-Ackerbaustrategie 2035. Das Netzwerk besteht aktuell aus 97 konventionell und ökologisch wirtschaftenden Betrieben.

 

Quelle:bmel.bund.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.