München:

„Bul le merite“ für Oberstaatsanwalt Dr. Nino
Goldbeck /

Bund Deutscher Kriminalbeamter zeichnet Bamberger Chefermittler
mit Orden aus / Bayerns Justizminister Eisenreich: „Dr. Goldbeck hat sich
bundesweit und international große Meriten im Kampf gegen betrügerisches
Cybertrading erworben.“ „Bul le mérite“
für den Bamberger Ermittler Dr. Nino Goldbeck.

@ stmj.bayern.de

Der Bund Deutscher
Kriminalbeamter (BDK) hat dem bayerischen Oberstaatsanwalt gestern (21.
Juni) seine höchste Auszeichnung verliehen. Der Orden wurde im Rahmen
der Berliner Sicherheitstage übergeben. Bayerns Justizminister
Georg Eisenreich gratuliert: „Ich freue mich sehr über
diese Anerkennung seines Einsatzes im Kampf gegen betrügerisches Cybertrading.
Oberstaatsanwalt Dr. Nino Goldbeck hat sich bundesweit und international
große Meriten in diesem Bereich erworben. Er spielt beispielsweise
eine zentrale Rolle als Chefermittler im Verfahrenskomplex ‚Wolf of
Sofia‘.“ Durch den Einsatz von Dr. Goldbeck und seinem Team konnten
bereits mehrere Mitglieder dieser Bande von Anlagebetrügern zu langjährigen
Haftstrafen verurteilt werden. Der Gesamtschaden für die mindestens
335 Opfer beträgt rund 10 Millionen Euro. Dr. Goldbeck leitet
eine Einheit bei der „Zentralstelle Cybercrime Bayern“ (ZCB),
die für herausgehobene Fälle der Wirtschaftscyberkriminalität
zuständig ist. Die ZCB hat seit ihrer Gründung im Jahr 2015 insgesamt
bereits rund 65.000 Verfahren eingeleitet. Eisenreich:
„Bayern hat die Zeichen der Zeit früh erkannt und die Strukturen
für eine moderne Strafverfolgung geschaffen. Der Arbeitsschwerpunkt
von Dr. Goldbeck ist die grenzüberschreitende Bekämpfung
des weltweit verbreiteten betrügerischen Cybertradings, bei dem heutzutage
oftmals Kryptowährungen eine zentrale Rolle spielen.“ Beim
Cybertrading ködern Betrüger ihre Opfer im Netz mit angeblich
hohen Gewinnen und Geheimsystemen und nehmen ihnen Milliarden ab. Bereits
seit 2019 bündelt die bayerische Justiz diese Fälle an der Schnittstelle
von Cybercrime und Wirtschaftskriminalität erfolgreich bei der ZCB.
Eisenreich: „Die ZCB ist auch federführend
zuständig bei herausgehobenen Fällen von Kinderpornografie, bei
der Bekämpfung von Fake Shops und Cyberangriffen. Wir haben das Team
kontinuierlich auf 22 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte vergrößert.
Aufgrund ihres großen Engagements genießt die ZCB hohes Ansehen
im In- und Ausland – die Auszeichnung für Dr. Goldbeck
ist ein weiterer Beleg dafür.“ Hintergrund:
Dr. jur. Nino Goldbeck studierte Rechtswissenschaften
an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Sein Referendariat
und die Promotion legte er in Hamburg ab. Über Stationen bei der Deutschen
Botschaft in Kambodscha und beim BITKOM-Verband in Berlin führte ihn
sein Weg in die bayerische Justiz. In Bayern ist Goldbeck seit 2010 als
Richter und Staatsanwalt beschäftigt. Seit Anfang 2019 ist er bei
der Zentralstelle Cybercrime Bayern tätig mit dem Schwerpunkt Cybertrading.
Mit dem „Bul le mérite“
zeichnet der Bund Deutscher Kriminalbeamter seit 1975 Persönlichkeiten
und Institutionen des öffentlichen Lebens aus, die sich in besonderer
Weise um die Innere Sicherheit verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern
gehören u. a. der frühere Bundesinnenminister Dr. Thomas de Mazière
oder der „Derrick“-Star Horst Tappert.

Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.