Berlin:

Digitaler Mittelstandsgipfel: Habeck diskutiert Lageeinschätzung und Standortbedingungen mit
mittelständischen Verbänden

Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck kommt heute mit über 40 mittelständisch geprägten
Verbänden zum mittlerweile vierten Digitalen Mittelstandsgipfel zusammen. Im Mittelpunkt steht die
aktuelle Lageeinschätzung und damit verbunden das wichtige Thema der Standort- und die
Investitionsbedingungen für den Mittelstand in Deutschland.
Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck: „Die Themen Energiepreise und Fachkräfte
sind zwei ganz wichtige Themen für unseren heutigen Austausch. Durch die Energiepreisbremsen oder
die Abschaffung der EEG-Umlage haben wir die Belastungen des Mittelstandes bereits gemindert. Aber
wir müssen die Preise weiter senken und arbeiten deshalb mit unseren Vorschlägen für einen
Industriestrompreis an zusätzlichen Maßnahmen. Außerdem arbeiten wir als Bundesregierung an einer
grundlegenden Reform unseres Einwanderungsrechts. Auch das ein zentrales Thema für die gesamte
Wirtschaft, aber vor allem auch für den Mittelstand.“
Minister Habeck wirbt auf dem Mittelstandsgipfel für Standortbedingungen, die klare Anreize für
nachhaltige Wertschöpfung setzt und die ökonomische und ökologische Transformation unterstützt
(u.a. Ausbau Erneuerbarer Energien; Beschleunigung Planungs- und Genehmigungsverfahren; moderner
Bürokratieabbau; aktive Fachkräftepolitik). Der vom BMWK vorgelegte Entwurf für ein Konzept für
einen Industriestrompreis soll insbesondere energieintensiven Unternehmen, die im internationalen
Wettbewerb stehen, Planungssicherheit geben. Fast 40 Prozent dieser Unternehmen gehören zum
Mittelstand. Außerdem sollen die Netzentgelte für die Belieferung der Industrie mit Erneuerbaren
Energien in räumlicher Nähe gesenkt werden. So können Industrie und Gewerbe von lokal erzeugtem
Strom aus Erneuerbaren Energien profitieren.
Minister Habeck und der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung Kellner stehen im intensiven
und regelmäßigen Austausch mit mittelständischen Verbänden und Unternehmen, damit der Mittelstand
in der Transformation in Richtung Klimaneutralität durch eine passgenaue Politik wettbewerbsfähig
bleibt.

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2023/05/20230530-digitaler-mittelstandsgipfel.html

Quelle:abo-bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.