München:

Internationaler Experte für Telekommunikationsnetzwerke Prof. Dr. rer. nat. Andreas Kassler Bayerischer Spitzenprofessor an der TH Deggendorf

Forschung mit herausragendem Anwendungsbezug – Blume: „Internationale Spitzenforschung zu kommenden Mobilfunkstandards und zukünftigen Internettechnologien“ – bis zu 3,5 Millionen Euro Förderung dank Hightech Agenda

Bayern treibt seine Forschung im Bereich der Zukunftstechnologien voran: Dank Mitteln aus der Hightech Agenda Bayern forscht und lehrt der international angesehene Spezialist für Kommunikationsnetzwerke und Internettechnologien Prof. Dr. rer. nat. Andreas Kassler künftig im Rahmen des Bayerischen Spitzenprofessurenprogramms an der Technischen Hochschule Deggendorf. Das gab Wissenschaftsminister Markus Blume, der den Diplom-Mathematiker und promovierten Informatiker kürzlich in Bayern willkommen hieß, Ende Mai bekannt.

Wissenschaftsminister Markus Blume: „Mit der Bayerischen Spitzenprofessur für Professor Kassler holen wir Forschung auf internationalem Top-Niveau zu kommenden Mobilfunkstandards wie Beyond 5G/6G und zukünftigen Internettechnologien nach Bayern! So setzen wir dank der Hightech Agenda einen weiteren wertvollen Zukunftsimpuls für Wissenschaft und Wirtschaft im Freistaat – denn Kommunikation und Vernetzung sind das Nervensystem unserer modernen Gesellschaft!“

Je HaW-Spitzenprofessur bis zu 3,5 Millionen Euro aus der Hightech Agenda

Mit dem Spitzenprofessurenprogramm (SPP) als Teil der der Hightech Agenda Bayern betreibt das bayerische Wissenschaftsministerium Forschungsförderung auf höchstem Niveau. Eine Aufnahme in das Programm an einer staatlichen Hochschule für angewandte Wissenschaften (HaW) ist bei einer Laufzeit von fünf Jahren neben der von der Hochschule zur Verfügung gestellten Professorenstelle mit einem Betrag von bis zu 3,5 Millionen Euro dotiert. Das schafft hervorragende Rahmenbedingungen für die Spitzenforschung ausgewiesener Koryphäen aus dem In- und Ausland. In den Jahren 2021 bis 2023 sind rund 43 Millionen Euro für das Spitzenprofessurenprogramm vorgesehen.

Nähere Informationen zu Prof. Dr. Andreas Kassler, Fakultät für Angewandte Informatik, Technische Hochschule Deggendorf (THD)

Die Spitzenprofessur von Prof. Dr. Andreas Kassler für das Lehrgebiet „Intelligente Netze und Systeme“ wird Teil der Fakultät für Angewandte Informatik. Unter dem Dach der jüngsten Fakultät der THD soll Kassler, der zum Sommersemester 2023 von der Universität Karlstad in Schweden nach Deggendorf berufen wurde, maßgeblich zum Aufbau eines Instituts „Intelligente Vernetzte Systeme” und einer Forschergruppe beitragen. Prof. Dr. Kassler publiziert überaus erfolgreich und hat umfassende Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln.

Kasslers Projekte werden zusammen mit namhaften Industrieunternehmen durchgeführt und haben einen herausragenden Anwendungsbezug. Daher bringt der sehr transferaffine Kassler viele wertvolle Forschungskontakte zu weiteren internationalen Spitzenforschern sowie nationalen und internationalen Industrieunternehmen mit. Diese werden der TH Deggendorf beim Ausbau bestehender und dem Aufbau neuer Forschungskooperationen zugutekommen.

Zusätzlich zu seiner Forschungsstärke bringt Kassler, der mehrere internationale Patente hervorbrachte, umfassende Erfahrung in der modernen Lehre sowie in der Betreuung junger Forscher und der Nachwuchsförderung (Promotionserfahrung) mit.

Ein Video-Interview mit Prof. Kassler und Näheres zum Bayerischen Spitzenprofessurenprogramm (SPP) finden Sie hier:
Das Bayerische Spitzenprofessurenprogramm (SPP) (bayern.de)

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.