München – Passau:

Größte Erweiterungsmaßnahme der Universität seit ihrer Gründung – Über 170 Millionen Euro aus Hightech Agenda Bayern für modernste Räumlichkeiten der Universität und Begegnungs-Ort für gesamte Stadt

MBayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wissenschaftsminister Markus Blume und Bauminister Christian Bernreiter haben den Spatenstich für das Internationale Wissenschaftszentrum an der Universität Passau gesetzt.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Für über 170 Mio. Euro aus der Hightech Agenda entsteht auf 9000 Quadratmetern Nutzfläche ein Wissenschaftscampus der Superlative. Hier arbeiten Kultur-, Geistes- und Technikwissenschaften eng zusammen, um Hightech und Heimat mit Leben zu erfüllen. Allein für Passau werden 26 Professuren aus der Hightech Agenda geschaffen. Das Zentrum ist Teil von Bayerns großer Strategie, aus Regionalität Internationalität zu schaffen – was anziehend wirkt für die großen internationalen Player, die ihren Weg nach Bayern finden. Zugleich bleibt die Uni nicht im Elfenbeinturm: Der Hörsaal wird auch Konzertsaal für 800 Besucher und damit Verbindung zwischen Universität und Stadt Passau sein.“

  x  170.000.000

Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume: „Hochwertig, nachhaltig, einmalig: Dank der Hightech Agenda Bayern entsteht in der Drei-Flüsse-Stadt eine ganz besondere neue ‚Brücke‘ – Universität und Altstadt wachsen noch näher zusammen. Das Internationale Wissenschaftszentrum bietet im Herzen der Passauer Altstadt modernste Räumlichkeiten für Forschung und Lehre der Universität. Gleichzeitig entsteht ein Begegnungs- und Kultur-Ort für die ganze Stadt. Passau lebt den Geist des Miteinanders: Die Universität ist ein herausragendes Beispiel für die Verknüpfung von Geistes-, Kultur- und Technikwissenschaften. Hier trifft Tradition auf Innovation, Kunst auf Wissenschaft, Heimat auf Hightech.“

Bauminister Christian Bernreiter: „Die Geschichte der Universität Passau ist eine Erfolgsgeschichte! Mit dem Internationalen Wissenschaftszentrum bauen wir nun 9.000 Quadratmeter neue Nutzfläche, um ihrem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Der Entwurf des Architekturbüros Riepl Riepl Architekten ZT GmbH aus Linz sieht zwei Hauptbaukörper vor, die sich über einer Tiefgarage in die Höhe staffeln. Das Staatliche Bauamt Passau wird noch im Mai mit dem Abbruch und der Baufeldfreimachung beginnen. Ich wünsche dem Projekt weiterhin gutes Gelingen, damit wir möglichst bald das Richtfest feiern können!“

Universitätspräsident Prof. Dr. Ulrich Bartosch: „Eine grandiose Investition in Bayerns Zukunft in der europäischen Drei-Flüsse-Stadt! Das Internationale Wissenschaftszentrum symbolisiert zugleich die weite nationale und internationale Sichtbarkeit der Universität Passau in Forschung, Lehre und Transfer. Als besonderes Zeichen öffnen wir uns den Bürgerinnen und Bürgern mit einem konzertant nutzbaren Hörsaal. Allen, die geholfen haben, das Projekt auf den Weg zu bringen, danke ich sehr, sehr herzlich. Nun soll der Bau unfallfrei und glücklich gelingen. Glück auf!“

Maßnahme der Hightech Agenda Bayern

Die Errichtung des Internationalen Wissenschaftszentrums auf dem Passauer Spitzberg ist eine Maßnahme der Innovationsoffensive Hightech Agenda Bayern. Der Freistaat investiert über 170 Millionen Euro in den gestalterisch hochwertigen und gleichzeitig funktionalen Neubau. Dabei handelt es sich um die größte Erweiterungsmaßnahme der Universität seit ihrer Gründung im Jahr 1978. Durch den Neubau werden Weiterentwicklung und Profilschärfung der Universität in den letzten Jahren auf Zukunftsfeldern wie KI, Data Sciences und vernetzte Gesellschaft architektonisch sichtbar gemacht. Die Universität Passau hat sich strategisch neu aufgestellt und ihr fachliches Profil neu definiert. Ausgangspunkt hierfür war das Ausbauprogramm Technik Plus im Rahmen des Aktionsplans Demographischer Wandel und die Innovationsoffensive Hightech Agenda Bayern.

Neues Tor der Universität zur Stadt

Das Internationale Wissenschaftszentrum bildet zukünftig ein neues – bauliches und konzeptionelles – Tor zum Campus, das Universität und Stadt in besonderer Weise verbindet, als Treffpunkt für Studierende dient, Teile der Universitätsverwaltung beheimatet und gleichzeitig für die Passauer Stadtgesellschaft als neuer Kulturraum nutzbar ist. Durch die neue Mensa mit großer Terrasse und nicht zuletzt durch das Audimax, das auch als öffentlicher Veranstaltungs- und Konzertsaal zur Verfügung stehen wird, entsteht ein attraktiver Ort der Begegnung.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.