München – Nürnberg:

Justizminister Eisenreich:
„Es freut mich sehr, dass die LEGAL REVOLUTION als führende Kongressmesse
für Recht und Compliance erstmals in Nürnberg stattfindet.“

Legal Tech und der Einsatz moderner
Informationstechnologien im Rechts- und Wirtschaftsleben verändern
die Berufswelt der Juristinnen und Juristen. Bayerns Justizminister
Georg Eisenreich: „Die fortschreitende Digitalisierung stellt
das Recht vor neue Herausforderungen. Legal Tech schafft neue Möglichkeiten
sowohl zur Automatisierung von Abläufen als auch zur Sachbearbeitung
und Rechtsberatung. Deshalb treiben wir die Digitaloffensive der bayerischen
Justiz weiter voran.“ Heute (3. Mai)
tauschen sich mehr als 1.200 Expertinnen und Experten aus der Rechts- und
IT-Branche auf der LEGAL REVOLUTION in Nürnberg zu Recht und Compliance
aus. Im Mittelpunkt stehen innovative Dienstleistungen und Softwarelösungen
zur Erhöhung der Qualität der Rechtsberatung und zur Steigerung
der Effizienz von Rechtsabteilungen, Compliance-Abteilungen und Wirtschaftskanzleien.
Justizminister Georg Eisenreich hat die Messe mit einer Keynote eröffnet.
Eisenreich: „Es freut mich sehr, dass die LEGAL REVOLUTION
als führende Kongressmesse für Recht und Compliance erstmals
in Nürnberg stattfindet.“ Hintergrund
zur Digitaloffensive der bayerischen Justiz:
Elektronischer Rechtsverkehr:
Der elektronische Rechtsverkehr ist bei allen bayerischen Gerichten eingeführt.
Videoverhandlungen:
Zudem haben seit Juli 2021 alle 99 ordentlichen Gerichte in Bayern
Zugang zu einer Videokonferenzanlage. Daneben setzt die Justiz
auf ein Videokonferenz-Tool, das bayernweit freigegeben wurde. Eisenreich:
„Allein im Jahr 2022 gab es mehr als 12.000 Videoverhandlungen und
-anhörungen im Freistaat.“ Einführung
der E-Akte: Bis 2026 muss die elektronische Akte deutschlandweit
eingeführt sein. In Bayern müssen 127 Standorte mit etwa 14.000
Arbeitsplätzen mit der E-Akte ausgestattet werden. Die Regeleinführung
der E-Akte an den Landgerichten in Zivilsachen erster Instanz und an den
Oberlandesgerichten in Zivilsachen ist abgeschlossen. An den Amtsgerichten
läuft die Regeleinführung. Bis heute wurden bereits über
206.000 Verfahren rein elektronisch geführt. Start-up-Gründung: Auf Initiative
des Justizministers hat die bayerische Justiz 2022 gemeinsam mit der UnternehmerTUM
das „Legal Tech Colab“ ins Leben gerufen –
einen Inkubator und Accelerator für Start-ups im Legal-Tech-Bereich.
Eisenreich: „Wir wollen ein führender Legal
Tech Hub werden.“ Aufbau
eines Think Tanks: Im März 2018 wurde die „Denkfabrik
Legal Tech“ gegründet, die etwa 250 Juristen und IT-Experten
aus Justiz, Wirtschaft, Anwaltschaft und Forschung vernetzt. Ziel ist es,
die Kenntnisse über Einsatzmöglichkeiten moderner Legal-IT-Tools
zu vertiefen. Minister Eisenreich richtete zudem für strategische
Aufgaben im Oktober 2019 die „Stabsstelle
Legal Tech“ ein. Neues
Berufsfeld für Referendarinnen und Referendare: Ab Juli 2023
können sie in Bayern das neue Berufsfeld „IT-Recht und Legal
Tech“ wählen. Eisenreich: „Durch das neue
Berufsfeld können Referendarinnen und Referendare wertvolle Zusatzkompetenzen
erwerben.“ Neues
Deep-Tech-Tool: Die bayerische Justiz entwickelt gemeinsam mit
Spitzenforschern aus den Niederlanden den „Dark Web Monitor“
– eine Art Suchmaschine für das Darknet. Im
Juni 2022 stiegen auch Wiener Blockchain-Spezialisten in das Projekt ein.
Mit dem Analyse-Tool GraphSense können die Ermittler
jetzt besser der Spur des Geldes folgen, wenn z. B. für Kinderpornografie
mit Bitcoins bezahlt wird. Forschungs-
und Pilotprojekte: Auf Initiative von Justizminister Eisenreich
hat die bayerische Justiz eine Reihe von Legal-Tech-Projekten auf den Weg
gebracht, z. B. zum Umgang mit Massenverfahren und zur Anonymisierung von
Urteilen.

Quelle : stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.