München – Wien:

Bayerisch-Österreichisches Wasserstoff-Forum in Wien

Aiwanger: „Der schnelle Aufbau eines europäischen Wasserstoffnetzes ist zwingend notwendig. Österreich und Bayern spielen hier wesentliche Rollen“ Podiumsdiskussion beim Deutsch-Österreichischen Wasserstoff-Forum: Moderator Dr. Fabian Pfaffenberger, Staatsminister Hubert Aiwanger, Generalsekretärin Eva Landrichtinger, Ass. Professor Dr. Alexander Trattner und Professor Dr. Peter Wasserscheid.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Österreichs Wirtschaftsminister Martin Kocher sprachen über H2-Perspektiven.  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die Bedeutung der bayerisch-österreichischen Zusammenarbeit für den Aufbau des europäischen Wasserstoffnetzes hervorgehoben. Aiwanger: „Für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft brauchen wir neben regionalen Startnetzen auch schnellstmöglich ein europäisches Wasserstoffnetz. Die zügige Realisierung einer Wasserstoffpipeline-Infrastruktur, überwiegend durch Umwidmung von Erdgaspipelines, ist daher zwingend notwendig. Österreich und Bayern spielen hier wesentliche Rollen. Wir sind Vorreiter im Bereich Wasserstofftechnologien.“   Durch die geographische Lage seien Österreich und Bayern für die Wasserstoffkorridore sowohl aus dem Süden, dem Südosten als auch dem Norden Europas belieferbar. Aiwanger: „Österreich und Bayern sind Infrastruktur-Drehscheiben auch für den Wasserstofftransport. Die guten Beziehungen zwischen beiden Ländern sind Grundlage einer engen künftigen H2-Zusammenarbeit, so wie sie heute schon im Erdgasbereich besteht. Wenn die Versorgung der bayerischen Wirtschaft mit grünem Wasserstoff aus dem Norden zu lange dauert, wird der Süden über Italien und Österreich liefern.“   Der Bayerische Staatsminister kritisierte die Passivität der Bundesregierung im Bereich Wasserstoff, was auch im aktuellen Gebäudeenergiegesetz zu sehen sei: „Anstatt Wasserstoff als zentralen Lösungsansatz für die Weiternutzung der Erdgasinfrastruktur mit H2 zu sehen, wird Wasserstoff viel zu stiefmütterlich behandelt und mehr verhindert als angestrebt.  Das Bayerisch-Österreichische Wasserstoff-Form fand auf Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministers in Wien statt. Mehr als 100 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik vernetzten sich und diskutierten über die Chancen und Perspektiven der Wasserstoffwirtschaft. Staatsminister Aiwanger sprach unter anderem mit Österreichs Wirtschaftsminister Martin Kocher und der Generalsekretärin im Wiener Wirtschaftsministerium, Eva Landrichtinger. Zu den Teilnehmern des Wasserstoff-Forums gehörten Professor Dr. Peter Wasserscheid, Vorstand des Zentrums Wasserstoff.Bayern, Ass. Professor Dr. Alexander Trattner von der Technischen Uni Graz sowie zahlreiche Unternehmer aus beiden Ländern.   Ansprechpartner: Jürgen Marks Leiter Pressereferat       Über 100 Teilnehmer diskutierten beim Bayerisch-Österreichischen Wasserstoff-Forum in Wien.

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.