München:

Haushalt 2023 / Landtag bewilligt 150 neue Stellen
für die bayerische Justiz / Bayerns Justizminister Eisenreich: „Damit
stärken wir den Rechtsstaat und entlasten unsere Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter.“ Der Bayerische Landtag hat einen
deutlichen Stellenzuwachs für die bayerische Justiz beschlossen. Der
gestern (29. März) verabschiedete Haushaltsplan 2023 sieht 150 neue
Stellen für die Gerichte, Staatsanwaltschaften und den Justizvollzug
in Bayern vor.

Bayerns Justizminister Georg Eisenreich:
„Die Aufgaben der Justiz wachsen seit Jahren und damit die Herausforderungen.
Unsere Gerichte und Staatsanwaltschaften sind sehr leistungsfähig.
Insbesondere der Kampf gegen neue Kriminalitätsphänomene wie
Cybercrime und Hate Speech oder Massenverfahren binden aber immer mehr
Kapazitäten. Auch in den Justizvollzugsanstalten erweitert sich das
Aufgabenspektrum. Durch die neuen Stellen stärken wir den Rechtsstaat
und entlasten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch die zusätzlichen
Mittel können wir auch weiter in die Modernisierung und Digitalisierung
der Justiz investieren.“ Derzeit sind in der bayerischen Justiz
einschließlich des Justizvollzugs rund 21.000 Menschen in den verschiedenen
Funktionsgruppen tätig, davon etwa 3.400 Richterinnen und Richter
sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte. Bereits in den vergangenen
Jahren konnten substantielle personelle Verstärkungen erreicht werden.
So wurden beispielsweise zwischen 2013 und 2021 430 Stellen für Richterinnen
und Richter und Staatsanwältinnen und Staatsanwälte und 704 Stellen
für den Justizvollzug geschaffen. Zuletzt sind im Haushalt 2022 120
Stellen für die bayerische Justiz hinzugekommen. Eisenreich:
„Wir haben in Bayern eine starke Justiz. Die Menschen in Bayern können
in den Rechtsstaat vertrauen. Unser Motto: Die Justiz ist für die
Menschen da.“

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.