Berlin:

Offshore-Windpark Kaskasi geht an den Start – Habeck reist nach Hamburg

Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck ist heute nach Hamburg gereist, um sich
vor Ort über weitere Planungen zum Ausbau der Windenergie auf See zu informieren und den
Offshore-Windpark Kaskasi nördlich der Insel Helgoland offiziell in Betrieb zu nehmen.
Bundesminister Habeck: „Offshore-Windenergie ist ein starkes Zugpferd der Energiewende. Die
Windenergieanlagen auf See können jeweils größere Mengen Strom in mehr Stunden des Jahres
produzieren, als Windenergieanlagen an Land. Deshalb haben wir im Windenergie-auf See-Gesetz die
Ausbauziele auf mindestens 30 Gigawatt im Jahr 2030 erheblich erhöht, außerdem haben wir die
rechtlichen Rahmenbedingungen deutlich verbessert und die Verfahren beschleunigt.“
Bei einem Besuch des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) wird Bundesminister
Habeck die Flächenpotentiale für den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie und mögliche Lösungen
von Nutzungskonflikten diskutieren.


„Das Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie ist unser verlässlicher Partner beim
erfolgreichen Ausbau der Windenergie auf See. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen BMWK und BSH
und der vorausschauenden Planung verfügen wir über einen klaren Fahrplan zum Erreichen der
ambitionierten Ausbauziele und darüber hinaus.“
Das BMWK hat mit der Novelle des Wind-auf-See-Gesetzes die Rechts- und Fachaufsicht über alle
Referate in der Abteilung Ordnung der Meere übernommen. Dies sorgt für einen effizienten Vollzug
der gesetzlichen Regelungen und bietet die Möglichkeit einer engen Zusammenarbeit, die für das
Erreichen der Ziele erforderlich ist.
Anschließend wird Habeck ein Umspannwerk des Windparks Amrumbank West besuchen, um dort zusammen
mit Vertretern von RWE und Siemens Gamesa den Windpark Kaskasi offiziell einzuweihen. Mit einer
installierten Kapazität von 342 Megawatt (MW) kann Kaskasi rechnerisch über 400.000 Haushalte pro
Jahr mit grünem Strom versorgen.
Dazu Minister Habeck: „Kaskasi war im vergangenen Jahr der einzige neue Windpark auf See. Die
heutige Einweihung ist daher ein wichtiger Meilenstein und soll zugleich einen Wendpunkt markieren.
Wir müssen und wollen schneller werden. Das gelingt nur gemeinsam und daher ist mein heutiger
Besuch in Hamburg und beim BSH sehr wichtig.“
Weitere Informationen zum Thema Ausbau Windenergie auf See finden Sie hier.

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2023/03/20230323-offshore-windpark-kaskasi-geht-an-start.html

Quelle:abo-bmwi.de

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.