München:

Förderung von Energiesparmaßnahmen -Aiwanger: „Wir machen den Tourismus energieeffizienter“ Pressemeldung, München, 20. März 2023, 116/23 Tourismus Förderung von Energiesparmaßnahmen Aiwanger: „Wir machen den Tourismus energieeffizienter“

Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert Energieeinsparungen im Tourismus mit ca. 15 Millionen Euro. Jetzt wurden 16 Projekte ausgewählt, die für die Unterstützung infrage kommen. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Aus ganz Bayern haben Kommunen sinnvolle und innovative Projekte eingereicht. Die Bandbreite reicht vom Einbau einer Hackschnitzelheizung über Dämmungsmaßnahmen bis zur Energiegewinnung aus dem Chiemsee. Vor allem der Bereich der Gebäudetechnik hat noch viel Potenzial. Mit unserer Unterstützung sparen die Gemeinden nicht nur bares Geld, sondern stärken ihre Tourismuseinrichtungen für die Zukunft.“ Die umgesetzten Maßnahmen sollen jährlich mindestens 3.500.000 Millionen Kilowattstunden Energie sparen.   Gemeinden konnten Projekte zur Verbesserung der Energieeffizienz ihrer touristischen Infrastruktur auf einen Projektaufruf des Wirtschaftsministeriums einreichen. Die complan Kommunalberatung hat diese nach den Kriterien CO2-Einsparung und Einsparung von Primärenergie bewertet. Zudem müssen 80 Prozent der Mittel in Räume mit besonderem Handlungsbedarf fließen. Ausgewählt wurden:    Bad Birnbach: Austausch Beckenwasserpumpen in der Rottal Terme Bad Füssing: Wärmerückgewinnung aus abgebadetem Thermalwasser der Europa Therme Bad Königshofen: Energetische Sanierung technischer Anlagen der Franken Therme Bad Rodach: Klimaneutraler Teilersatz der Energieversorgung der ThermeNatur Bad Staffelstein: Verbesserung der Energieeffizienz der Obermain Therme Bad Windsheim: Modernisierung der Haustechnik der Franken-Therme  Bayerisch Gmain: Energetische Sanierung „Haus des Gastes“ Eging am See: Energetische Sanierung der Sonnentherme Freyung: Energetische Sanierung des Kurhauses Inzell: Energetische Sanierung der Gebäudehülle des Haus des Gastes Krün: Ersatz der bestehenden Gasheizung durch eine Pellet-Heizung/Hackschnitzelheizung und Neubau einer PV-Anlage Neusorg: Energetische Sanierung des Tourismus- und Bürgeramtes Oy-Mittelberg: Energetische Sanierung des Kurhauses Oy Prien am Chiemsee: Ergänzung einer Seewasserwärmepumpe zur Wärmeversorgung von Niedertemperatur-Heizkreisen; Energiegewinnung aus dem Chiemsee Treuchtlingen: Optimierung der technischen Infrastruktur und energetischen Sanierung der Altmühltherme Waldkirchen: Sanierung Karoli Badepark   Beim aktuellen Förderaufruf hat sich gezeigt, dass kommunalen Einrichtungen noch vielfach ungenutztes Energieeinsparpotenzial haben. Da gerade im Bereich der Gemeinden aber oft die finanziellen Spielräume für Investitionen fehlen, unterstützt hier die EU zusammen mit dem Freistaat gezielt. Um die Unterstützung auch tatsächlich zu erhalten, müssen die Gemeinden im nächsten Schritt einen RÖFE-Förderantrag bei der Bezirksregierung stellen. Die Umsetzung muss bis 2027 erfolgen. Von den Mitteln stammen 10 Millionen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), weitere 5 Millionen aus den Landesmitteln der RÖFE (Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen).

Quelle: stmwi.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.