München:

Leistungsschau der KI-Forschung und Schaufenster in die Zukunft – Themen von ChatGPT bis zu vertrauenswürdiger KI – Internationale Experten diskutieren mit Ministerpräsident Söder, Wissenschaftsminister Blume, Digitalministerin Gerlach und Wirtschaftsminister Aiwanger

Hochkarätige Stars der weltweiten KI-Szene auf dem Podium, mehr als 500 Teilnehmer vor Ort sowie über 1.500 im Livestream und eine beeindruckende Ausstellung von Forschungsinstituten und Unternehmen: Mit der internationalen KI-Konferenz AI.BAY 2023 in München präsentiert sich der Freistaat als einflussreicher Standort auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Visionäre Vorträge, fesselnde Diskussionen und faszinierende Exponate machten die heutige Eröffnung zugleich zu einer eindrucksvollen Leistungsschau der aktuellen KI-Forschung und einem Schaufenster in die Zukunft.

Dr. Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident: „Künstliche Intelligenz bietet völlig neue Chancen für Gesundheit und Krebsforschung, Klimaschutz und moderne Mobilität. KI und Quantencomputing können zum Warp-Antrieb der Zukunft werden. Bayern fördert deshalb Technologie wie kein anderes Bundesland: Mit der Hightech Agenda investieren wir über 3,5 Mrd. Euro und schaffen allein 100 Lehrstühle für KI. Das ist eine Einladung an die Welt, gemeinsam bei uns zu forschen. Live long and prosper!“

Wissenschaftsminister Markus Blume: „KI ist unsere Eintrittskarte zu einer neuen Welt! Deshalb holen wir mit unserer Hightech Agenda Bayern die besten Köpfe für künstliche Intelligenz in den Freistaat: Von über 100 neu geschaffenen KI-Professuren wurden innerhalb kürzester Zeit bereits drei Viertel besetzt bzw. der Ruf ist angenommen. Bayern ist Vorreiter in ganz Europa. Wir müssen dringend eine europäische KI aufbauen, basierend auf unseren Datenmodellen und mit unseren Wertvorstellungen. Dafür müssen auch die Bundesregierung und die EU größere Anstrengungen unternehmen! Denn es ist die Menschheitsaufgabe unserer Generation, künstliche Intelligenz und ethische Vernunft zu kombinieren. Ich will, dass Deutschland – 500 Jahre nach Luther – wieder Ausgangspunkt für eine neue, eine digitale Aufklärung wird. In den letzten Jahren fanden die großen weltverändernden Digitalerrungenschaften anderswo statt. KI ist unsere Chance, Fortschritt wieder ‚made in Bavaria‘ zu definieren. Der KI-Kongress AI.BAY ist Leistungsschau, Vernetzungsplattform und Ursprung für Neues.“

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Bayern ist Deutschlands industrielles Herz. Deshalb geben wir uns mit der Technik von heute nicht zufrieden, sondern investieren mit der Hightech Agenda massiv in Künstliche Intelligenz. Denn so gut wie alle industriellen Prozesse werden früher oder später mit KI-Technologie verbessert und ergänzt. Damit werden auch die betrieblichen Kalkulationen neu justiert. Für den Standort Bayern entstehen auf diese Weise ganz neue Perspektiven. Ich bin fest davon überzeugt, dass KI somit auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrieproduktion stärken wird. Was vor vielen Jahren ins Ausland verlagert worden ist, kann in Zukunft vielleicht wieder nach Bayern zurückkommen.“

Digitalministerin Judith Gerlach sagt: „KI wird eine entscheidende Rolle in unser aller Zukunft spielen. Wir wollen dabei nicht nur Konsumenten, sondern Gestalter dieser Technologie sein.  Mit unserem KI-Netzwerk ‚baiosphere‘, das sich über ganz Bayern spannt, schaffen wir die richtigen Voraussetzungen. Wir müssen aber gleichzeitig darauf achten, dass KI-Innovationen nicht durch Überregulierung abgewürgt werden. Eine in Bayern erstellte Studie, in der über 100 konkrete Beispiele von KI-Anwendungen aus der Industrie betrachtet wurden, zeigt deutlich: Der vorliegende Entwurf der EU-Verordnung zu Künstlicher Intelligenz wird von vielen Start-ups als innovationsfeindlich, zu risikofixiert und streckenweise unklar formuliert angesehen. Die KI-Verordnung darf nicht zum praxisfernen KI-Verhinderungsgesetz werden. Hier brauchen wir eine Regulierung mit Augenmaß.“

Auf Einladung der Bayerischen Staatsregierung diskutieren führende Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft bis zum morgigen Freitag aktuelle Themen wie ChatGPT, autonome Systeme und vertrauenswürdige KI. Auf dem Podium im Deutschen Museum München: Koryphäen aus dem bayerischen KI-Netzwerk baiosphere sowie von internationalen Top-Playern wie dem Boston Dynamics AI Institute, dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), der University of Amsterdam und dem Imperial College London.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder erörterte nach seiner Eröffnungsrede mit Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin von der Technischen Universität München (TUM) (Executive Director des Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence (MIRMI) und Inhaber des TUM-Lehrstuhls für Robotik und Systemintelligenz) den Aufbau einer KI-Industrie in Bayern. Der US-amerikanische Robotik-Expert Marc Raibert (Executive Director, Boston Dynamics AI Institute) sprach in einem von zahlreichen Vorträgen über Möglichkeiten, Roboter „körperlich und geistig“ intelligenter zu machen.

Wissenschaftsminister Markus Blume, Digitalministerin Judith Gerlach und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger beleuchteten in einer Podiumsdiskussion zudem die enorme Leistungsfähigkeit des international viel beachteten bayerischen KI-Netzwerks baiosphere. Dank der 3,5 Milliarden Euro starken Hightech Agenda Bayern verbindet baiosphere alle Akteure des bayerischen KI-Ökosystems in Wissenschaft und Wirtschaft und macht Bayern in Forschung, Entwicklung und Anwendung der Zukunftstechnologie KI zu einem Premium-Standort von Weltrang.

 

Nähere Informationen zur internationalen Konferenz ai.bay 2023 finden Sie hier: https://www.aibay2023.de/

Nähere Informationen zu baiosphere finden Sie hier:

baiosphere – Bayerns Motor für Innovation!

Quelle stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.