München:

„Virtuoses Multitalent“:  Daniel Prohaska zum Bayerischen Kammersänger ernannt

Kunstminister Markus Blume: „Daniel Prohaska kann alles, was die darstellende Kunst zu bieten hat“

Daniel Prohaska wurde am Dienstagabend im Anschluss an die Aufführung der Operette „Die Fledermaus“ im Staatstheater am Gärtnerplatz in München von Kunstminister Markus Blume zum Bayerischen Kammersänger ernannt. „Virtuoses Multitalent – Daniel Prohaska kann alles, was die darstellende Kunst zu bieten hat: Sein breit gefächertes Repertoire umfasst Hauptrollen in Schauspiel, Operette, Musical und Oper. Mit stimmlicher Vielseitigkeit und herausragenden darstellerischen Fähigkeiten ist er auf den großen Opernbühnen ein gefeierter Gast. Ich freue mich, dass er seit über 20 Jahren regelmäßig das Publikum am Gärtnerplatztheater begeistert. Die Ernennung zum Bayerischen Kammersänger ist zugleich verdiente Würdigung herausragender künstlerischer Leistungen und herzliche Einladung für weitere regelmäßige Auftritte in München“, so Blume.

Bayerische/r Kammersänger/in

Die Dienstbezeichnung „Bayerische/r Kammersänger/in“ wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst auf Vorschlag der Bayerischen Staatsoper bzw. eines der anderen Bayerischen Staatstheater für herausragende künstlerische Leistungen verliehen. Voraussetzung ist eine mindestens fünfjährige Zugehörigkeit zu den Bayerischen Staatstheatern als Ensemblemitglied oder im Rahmen regelmäßiger Gastauftritte. Zu den zuletzt ausgezeichneten Sängerinnen und Sängern gehören etwa Anja Kampe, Marlis Petersen, Jonas Kaufmann, Christian Gerhaher, Bo Skovhus und Nina Stemme.

Informationen zum Künstler

Geboren in Frankfurt am Main als Sohn einer britischen Opernsängerin und eines österreichischen Regisseurs, lebt der Österreicher Daniel Prohaska seit 1989 in Wien. Am Konservatorium der Stadt Wien absolvierte er seine Ausbildung in Gesang, Schauspiel und Tanz u. a. bei Sebastian Vittucci, Previn Moore und Wicus Slabbert. Als Mitglied im „Neuen Wiener Vocalensemble“ trat er u. a. bei der Schubertiade auf, von 1998 bis 2000 gehörte er der englischsprachigen Theatergruppe „VISPA-Players“ an. Im Jahr 2001 war er im Stück „Hello Dolly!“ erstmalig am Staatstheater am Gärtnerplatz zu sehen.

Sein breit gefächertes Repertoire umfasst Hauptrollen in Schauspiel („Romeo und Julia“, „Bouncers“, „Der Reigen“), Operette („Die Fledermaus“, „Die lustige Witwe“, „Der Vogelhändler“, „Gräfin Mariza“, „Der Vetter aus Dingsda“, „Der Opernball“, „Frau Luna“, „Pariser Leben“, „Die Zirkusprinzessin“, „Wiener Blut“, „Viktoria und ihr Husar“, „Die Faschingsfee“, „Die Großherzogin von Gerolstein“), Musical („Les Misérables“, „West Side Story“, „Jesus Christ Superstar“, „Singinʼ in the Rain“, „Show Boat“, „Evita“, „Sweeney Todd“ „Hello, Dolly! “, „Der Mann von La Mancha“, „Das Lächeln einer Sommernacht“) und Oper („Die Entführung aus dem Serail“, „Fidelio“, „Der fliegende Holländer“ und die Titelpartien in den Uraufführungen von Luigi Cherubinis „Koukourgi“ und Johanna Doderers „Liliom“ und „Schuberts Reise nach Atzenbrugg“) an Häusern wie der Nationaloper Straßburg, der Volksoper Wien, der Oper Graz, dem Stadttheater Klagenfurt, dem Staatstheater am Gärtnerplatz, der Semperoper Dresden, dem Theater Liepaja (Liebau) in Lettland, der Londoner Royal Festival Hall und dem Teatro del Maggio Musicale Fiorentino.

Quelle: stmwk.bayern.de

Bemerkung der Redaktion: Tote Leiche/in

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.