München:

Berlin übernimmt Vorsitz der Justizministerinnen-
und Justizministerkonferenz Das Land Berlin hat
von Bayern zum Jahreswechsel den Vorsitz der Konferenz der Justizministerinnen
und Justizminister, der Justizsenatorinnen und Justizsenatoren (JuMiKo)
der Bundesländer übernommen.

@stmj.bayern.de

Dazu erklärt Berlins Senatorin für Justiz, Vielfalt und Antidiskriminierung,
Dr. Lena Kreck: „Ich möchte mich ganz herzlich beim
bayerischen Staatsminister Georg Eisenreich und seinem Team für die
sehr engagierte und gelungene Arbeit als Vorsitzland im letzten Jahr bedanken.
Von der JuMiKo gingen wichtige Impulse aus und Akzente für die deutsche
Rechtspolitik konnten gesetzt werden. Es ist mir ein persönliches
Anliegen, dass die Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister
auch in diesem Jahr ein Motor in der Diskussion aktueller rechtspolitischer
Themen ist. Wir werden weiter gemeinsam an einem starken Rechtsstaat arbeiten
und für die Belange der Justiz streiten und ihre Rolle als Dritte
Gewalt stärken. Besonders am Herzen liegt mir der Zugang zum Recht
für alle Bürgerinnen und Bürger. Mehr Aufmerksamkeit gebührt
der Diskriminierungsfreiheit, insbesondere vulnerabler Gruppen.“
Im vergangenen Jahr hatte Bayern die fortschreitende Digitalisierung
der Justiz sowie den Kampf gegen Antisemitismus, Kindesmissbrauch, Hass
und Hetze in den Mittelpunkt seines Vorsitzes gerückt. Auf Initiative
Bayerns wird es im Frühjahr dieses Jahres einen Digitalgipfel des
Bundes und der Länder geben; Berlin wird dieses Engagement fortführen.
Bayerns Justizminister Georg Eisenreich erklärt
dazu: „Wir werden die Digitalisierung der Justiz weiter vorantreiben.
Deshalb werden sich die Länder auch 2023 weiter gemeinsam für
eine angemessene Kostenbeteiligung des Bundes einsetzen. Ich möchte
meinen Kolleginnen und Kollegen für die kollegiale und produktive
Zusammenarbeit im vergangenen Jahr danken. Der Berliner Justizsenatorin
Dr. Lena Kreck wünsche ich für den Vorsitz der 94. Justizministerkonferenz
viel Erfolg.“ Die Frühjahrskonferenz der 94. JuMiKo wird
in diesem Jahr vom 25. bis 26. Mai 2023 in Berlin im Palais der Kulturbrauerei
stattfinden, im Vorfeld findet am 24. Mai 2023 eine Vorkonferenz der Staatssekretärinnen
und Staatssekretäre statt. Die Herbstkonferenz am 10. November 2023
wird ebenfalls in Berlin abgehalten. Den Auftakt dazu wird am 9. November
2023 die Vorkonferenz der Staatssekretärinnen und Staatssekretäre
geben. Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Internetpräsenz
der 94. JuMiKo: www.jumiko.de.

Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.