Berlin:

Erste Wasserstofflieferung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Deutschland eingetroffen

Die erste Wasserstoff-Testlieferung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ist in
Deutschland im Hafen Hamburg angekommen. Die Lieferung wurde während der Delegations-Reise von
Bundesminister Robert Habeck am 21. März in Abu Dhabi vereinbart und ist ein wichtiger Schritt für
den angestrebten Aufbau einer umfassenden Wasserstoffwertschöpfungskette zwischen Deutschland und
den VAE.

Der von der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) gelieferte Wasserstoff wurde in Form des
Wasserstoffderivats Ammoniak verschifft und dort von dem Logistikunternehmen Hamburger Hafen und
Logistik AG umgeschlagen. Das gelieferte Ammoniak wird der Multimetallhersteller Aurubis für
Testläufe zur klimaneutralen Umstellung der gasintensiven Kupferdrahtproduktion einsetzen, um somit
langfristig den fossilen Brennstoff zu ersetzen.

Zwischen der Hamburger Hafen und Logistik AG und ADNOC wurde eine Kooperationsvereinbarung
geschlossen, um die Transportkette für Wasserstoff aus den VAE nach Deutschland zu testen.

Die Freie und Hansestadt Hamburg begleitet und unterstützt das Projekt der Testcargo-Lieferung
beratend und organisatorisch.
Die Pilotlieferung legt einen wichtigen Grundstein für die mittelfristigen Importe von dann auch
grünem Wasserstoff.

Deutschland und die VAE arbeiten im Rahmen der im Jahr 2017 initiierten Emiratisch-Deutschen
Energiepartnerschaft eng in den Bereichen Wasserstoff und erneuerbare Energien zusammen. Unter dem
Schirm der Energiepartnerschaft wurde im November 2021 zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen
Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Politik, eine Bilaterale Task Force für Wasserstoff und
synthetische Kraftstoffe gegründet.
Deutschland will mit Wasserstofflieferungen den steigenden Wasserstoffbedarf decken, der von der
Bundesregierung für 2030 auf 90 bis 110 TWh geschätzt wird.

Der Container wird in naher Zeit durch Dr. Sultan Al Jaber, Minister für Industrie und
Hochtechnologie der Vereinigten Arabischen Emirate und ADNOC Vorstandsvorsitzender an
Bundesminister Habeck übergeben. Zu diesem Termin werden wir noch rechtzeitig informieren.

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/09/20220915-erste-wasserstofflieferung-aus-den-vereinigten-arabischen-emiraten-in-deutschland-eingetroffen.html

Quelle:abo-bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.