München:

Der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstützt die
Forderung von BDI-Präsident Siegfried Russwurm nach niedrigeren Energiepreisen
und fordert die Bundesregierung auf, die Hochpreisstrategie bei Energie
zu ändern. Aiwanger: Seit Beginn des Ukrainekriegs fährt
die Ampel die Strategie möglichst hoher Energiepreise, um Wirtschaft
und Bürger zum Sparen zu zwingen. Die Grünen haben damit endlich
erreicht, was sie immer wollten. Die FDP hat sich diesem Kurs untergeordnet
und die SPD als frühere Arbeitnehmerpartei sieht gleichgültig
zu, wie Arbeitsplätze bei uns verschwinden und in Länder mit
niedrigen Energiepreisen verlagert werden. Diese Lenkungswirkung
der überhöhten Energiepreise lenkt die deutsche Wirtschaft und
den Wohlstand der Normalverdiener an die Wand. Wer Energiesparen durch
Firmeninsolvenzen erkauft, überspannt den Bogen und hat am Ende Splitter
in den Händen.


Aiwanger fordert deshalb erneut und wie
schon seit Monaten gezielte kurzfristige Maßnahmen, um die Energiekrise
abzumildern und die Energiepreise zu senken, unter anderem:
Sofortiger Beschluss zur Laufzeitverlängerung
der drei noch in Betrieb befindlichen AKW und Nachbestellung neuer Brennstäbe
für den Winter 2023/24. Prüfung
der Wiederinbetriebnahme der drei AKW für Winter 2023/24. Rasches Auffüllen der Kohlevorräte.
Aiwanger hatte bereits zu Beginn des Ukrainekriegs die Beschaffung von
Kohlevorräten für 6 bis 12 Monate gefordert, was der Bund abgelehnt
hat. Mittlerweile können deutsche Kohlekraftwerke aufgrund Niedrigwasser
im Rhein nicht bedarfsgerecht mit Kohle versorgt werden. Das sei ein Versorgungsproblem
mit Ansage, so der Staatsminister. Finanzielle
Unterstützung bei einem Energieswitch. Beispielsweise für Mehrkosten,
die den Unternehmen durch die Umstellung von Gas auf andere Energieträger
wie Biomasse oder Öl entstehen. Weitreichende
Befreiung der Biogasanlagen von Produktionseinschränkungen.
Weitreichendere Befreiung der Wirtschaft
von Auflagen bei Nutzung von Photovoltaik-Anlagen über 30 KW hinaus.
Entkoppelung des Strompreises vom Gaspreis.
Gezieltere staatliche Bewirtschaftung der
knappen Gasvorräte, z.B. weniger Gasverstromung. Prüfen
der Notfallstufe Gas sofern nur dadurch die nötigen
staatlichen Eingriffe möglich sind. Reduzierung
von Steuern und Abgaben auf Energie, u.a. Netzentgelte, Mehrwertsteuersenkung
auf 7 Prozent bei allen Energieträgern. Teilerstattung
hoher Energiekosten nicht nur bei international tätigen Unternehmen,
sondern auch für heimisches Handwerk und den Mittelstand.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.