Berlin:

Förderung nichttechnischer Innovationen erfolgreich: Bundeswirtschaftsministerium bereitet
Fortsetzung der Förderung vor
Evaluation zieht positives Fazit zum Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen
(IGP)

Das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) füllt eine relevante Förderlücke im Innovationssystem. Das geht
aus dem heute veröffentlichten Abschlussbericht zur begleitenden Evaluation des IGP hervor. Die
Gutachter ziehen ein positives Fazit zum IGP, das 2019 als Pilotprogramm startete und erstmals
explizit nichttechnische Innovationen wie kreativwirtschaftliche Konzepte oder digitale
Organisationsmodelle adressiert. Deshalb plant das BMWK, das Programm fortzusetzen.
Dr. Franziska Brantner, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und
Klimaschutz: „Der Erfolg des IGP zeigt, dass es sich lohnt, Innovationspolitik ganzheitlich zu
denken. Denn Innovationen entstehen heute oftmals auch außerhalb klassischer Forschungslabore. Zur
Zukunftssicherung unseres Landes müssen wir daher auf den Ideenreichtum in aller Breite setzen –
und da gehören die Kreativität kleiner und junger Unternehmen und nichttechnische Innovationen
maßgeblich dazu. Sie wollen wir auch weiterhin gezielt fördern.“


Angesichts der positiven Evaluationsbefunde arbeitet das BMWK bereits an einem Konzept für eine
Folgeförderung, die Impulse der Gutachter aufgreift und den erfolgreichen Ansatz des IGP
verstetigen soll. Die Detailplanungen dazu sind auch abhängig von noch ausstehenden
Haushaltsentscheidungen, insbesondere für die Folgejahre.
Das IGP wurde stark nachgefragt: In drei Ausschreibungsrunden zu digitalen, kreativwirtschaftlichen
und bildungsbezogenen Innovationen wurden insgesamt deutlich über 1.700 Projektideen eingereicht.
Die geförderten Projekte haben häufig hohen Digitalbezug und werden vornehmlich von kleinen und
jungen Unternehmen aus modernen Dienstleistungsbranchen konzipiert und umgesetzt. Die Evaluation
zeigt, dass der Ausblick zu den Projektwirkungen positiv ist: Bei den Geförderten werden
u.a. bleibende Know-How-Zuwächse sowie Umsatz- und Arbeitsplatzgewinne erwartet. Zudem wird mit
positiven Effekten über die Geförderten hinaus gerechnet; dazu gehören Modernisierungsimpulse für
ganze Marktsegmente und positive wirtschaftliche und soziale Wirkungen auf Dritte.
Die Gutachter stellen zudem fest, dass die mit dem IGP neu eingeführten mehrstufigen
Förderverfahren samt Jury-Bewertung mit (Live-)Pitches sinnvoll sind und gut funktionieren.
Aufgrund der guten Ergebnisse spricht sich die Evaluation für eine Verstetigung des IGP aus.

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/06/20220622-forderung-nichttechnischer-innovationen-erfolgreich-bundeswirtschaftsministerium-bereitet-fortsetzung-der-forderung-vor.html

Quelle:abo-bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.