Berlin:

Vor seiner Abreise nach Südkorea, Singapur und Malaysia erklärte Staatsminister Tobias Lindner:
„Der Indo-Pazifik bleibt für uns eine außenpolitische Priorität. Denn der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat gezeigt: Wir müssen uns von einseitigen Abhängigkeiten lösen, unsere Partnerschaften ausbauen und unsere Lieferketten diversifizieren. Das gilt auch für Asien. Gleichzeitig verfolgen viele unserer Partner im Indo-Pazifik die russische Aggression und ihre globalen Folgen genauso wie wir mit großer Sorge – auch mit Blick auf die eigene Region. Daher freue ich mich besonders auf meinen Besuch bei unseren engen Partnern Südkorea, Singapur und Malaysia.
Mit allen drei Ländern teilen wir das Interesse an Erhalt und Stärkung der regelbasierten internationalen Ordnung. Ich werde mich in meinen Gesprächen über die weitere Vertiefung unserer Zusammenarbeit auf bilateraler und multilateraler Ebene, über die Sicherheitslage in Ost- und Südostasien und zu Kooperationschancen in den Bereichen Wirtschaft, Energiewende und Klimaschutz austauschen.
Ich freue mich auch auf die zahlreichen Gespräche beim Shangri-La Dialog in Singapur zur geopolitischen Lage in Europa und in der Region und zu dem immer wichtigeren Thema des Nexus von Klima und Sicherheit.“

Hintergrund:
Der Staatsminister im Auswärtigen Amt Tobias Lindner reist am 08.06. für politische Gespräche nach Südkorea. Er trifft dort u. a. den Sonderbeauftragten für die koreanische Halbinsel Kim Gunn, den 1. Vize-Außenminister Cho Hyundong, den Vize-Verteidigungsminister Shin Beom-chul sowie den stv. Nationalen Sicherheitsberater Kim Tae-hyo. Südkorea ist ein wichtiger Wertepartner Deutschlands. Ein Thema der Gespräche wird die von Nordkorea ausgehende Bedrohung der regionalen und internationalen Sicherheit und Stabilität sein.
Im Anschluss nimmt er als Vertreter des Auswärtigen Amtes an der hochrangigen Konferenz für Sicherheitspolitik „Shangri-La Dialogue“ in Singapur vom 10.-12.06. teil und wird auf dem Panel „Climate Security and Green Defense“ sprechen. Zudem trifft er am Rande der Konferenz zu Gesprächen mit der singapurischen Staatsministerin im Außenministerium Sim Ann und weiteren internationalen Kolleginnen und Kollegen zusammen.
Den Abschluss der Reise bildet ein Besuch in Malaysia am 12. / 13.06., wo er in Kuala Lumpur Gespräche im Außen-, Umwelt- und Energieministerium führen und sich mit malaysischen Expertinnen und Experten zu Fragen der Sicherheits- und Regionalpolitik sowie zu Umweltfragen austauschen wird.

Quelle: auswaertiges-amt.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.