München – Passau:

PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM: Blume: „Perfekte Brückenbauerin“

Staatsminister Blume händigt Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst an Passauer Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Hannah Schmid-Petri aus

Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume hat der Professorin für Wissenschaftskommunikation Dr. Hannah Schmid-Petri am Freitag im Rahmen des Festaktes „400 Jahre Akademische Tradition in Passau“ an der Universität Passau die Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst überreicht.

Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume: „Im übertragenen Sinn darf man Prof. Dr. Hannah Schmid-Petri getrost als Zukunfts- und Friedensforscherin bezeichnen: Mit ihrer Forschung zu Wissenschaftskommunikation, politischer Kommunikation oder auch zur Analyse sozialer Netzwerke baut sie starke Brücken zwischen Wissenschaft und Gesellschaft – auch über drohende Risse in unserem zukünftigen Zusammenleben hinweg. Denn gerade die Pandemie hat uns spüren lassen, dass diese Schnittstelle zur Bruchstelle werden kann. Deshalb brauchen wir gelungene Wissenschaftskommunikation. Ich freue mich sehr, dass eine bereits als junge Wissenschaftlerin sehr einflussreiche und hoch angesehene Expertin wie Prof. Dr. Hannah Schmid-Petri an einer bayerischen Hochschule forscht!“

Prof. Dr. Hannah Schmid-Petri hat seit 2017 den Lehrstuhl für Wissenschaftskommunikation an der Universität Passau inne und ist in ihrem Fachbereich hochprofessionell auf allen Feldern aktiv: In Forschung, Lehre und Praxis wie auch in der Beratung von Politikern widmet sie sich besonders zukunftsrelevanten Themen wie Bioökonomie, Klimawandel, Energiewende oder digitale Transformation.

Schmid-Petris Stimme wird auf vielen Ebenen gehört: In Bayern unter anderem im Sachverständigenrat Bioökonomie, im Direktorium des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt) oder als Leiterin der Forschungsgruppe Wissenschaftskommunikation am Fraunhofer Exzellenz-Cluster Integrierte Energiesysteme. Darüber hinaus ist Schmid-Petri Mitglied einer Arbeitsgruppe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und wirkt auf Bundesebene an der Weiterentwicklung der Wissenschaftskommunikation in der #Factory-WissKomm des Bundesforschungsministeriums mit.

Mit einer starken interdisziplinären Ausrichtung engagiert sich Schmid-Petri außerdem in Panels, Konferenzen, als Expertin oder Moderatorin. Auch in zahlreichen Netzwerken, z.B. im Beirat der im deutschsprachigen Raum wegweisenden Plattform „wissenschaftskommunikation.de“, wirkt sie mit.

Die Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM

Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verleiht seit dem Jahr 2000 die Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM an herausragende Persönlichkeiten für deren Verdienste um Wissenschaft und Kunst, seit 2008 in Form eines Bronze-Reliefs. Ziel dieser Ehrung ist neben der Würdigung dieser Persönlichkeiten Kultur als Einheit zu begreifen: Wissenschaft und Kunst sollen als zwei Seiten derselben Medaille wahrgenommen werden. Pro Jahr werden grundsätzlich nur bis zu acht Auszeichnungen vergeben.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.