München – Ingoldstadt:

TH Ingolstadt: erstes Testfeld für autonomes Fahren am KI-Mobilitätsknoten eröffnet

Bayerns erste Teststrecke für automatisiertes Fahren im städtischen Verkehr – Blume: „Pole Position für Megathema der Zukunft“

Im Rahmen eines Festakts an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) wurde heute die sogenannte „Erste Meile“, ein Testfeld für autonomes Fahren im Stadtgebiet von Ingolstadt, eröffnet. Wissenschaftsminister Markus Blume betonte vor Ort: „Die THI ist das wissenschaftliche Herz des bayerischen KI-Mobilitätsknotens – ein echter Inkubator für Ideen, wie wir uns in Zukunft nachhaltig, sicher und ressourcenschonend fortbewegen. In diesem hochpotenten Industrieumfeld rund um Ingolstadt greift die Expertise von Wissenschaft und Wirtschaft ineinander wie Kolben und Zylinder, die Mobilitätsregion dient als Reallabor. Das sind hervorragende Bedingungen, die Mobilität der Zukunft auf die Straße zu bringen – oder auch in die Luft! Wir wollen die Technologieführerschaft im Automobilbereich halten.“ Der Aufbau des Netzwerkknotens an der THI gehe in rasanter Geschwindigkeit voran, so Blume: „15 neue KI-Professuren sind in Ingolstadt bereits besetzt! Mit der Hightech Agenda Bayern und 3,5 Milliarden Euro liefert der Freistaat an den KI-Standorten Lösungen für die Megathemen der Zukunft.“

Die sogenannte „Erste Meile“ ist ein in Bayern einmaliges Vorhaben, um eine Teststrecke für automatisiertes Fahren im städtischen Verkehr zu etablieren. Die Teststrecke verbindet die Autobahn-Anschlussstelle Ingolstadt-Süd mit dem künftigen Audi-Innovationscampus. Die THI koordiniert mit IN2Lab und 5GoIng zwei wissenschaftliche Schlüsselprojekte dieses Testfelds. Dabei wird ein System zur Absicherung automatisierter Fahrfunktionen zusammen mit verschiedenen Partnern aus der Wirtschaft und unter Einbindung von Anwendungen des 5G-Standards entwickelt.

Im Rahmen der Hightech Agenda der Bayerischen Staatsregierung ist Ingolstadt mit der THI der Knotenpunkt für KI-gestützte Mobilität (AImotion Bavaria). Wissenschaftsminister Markus Blume informierte sich beim Besuch über die beeindruckenden Fortschritte beim Aufbau von AImotion Bavaria. Bereits 15 der 20 Professuren für Künstliche Intelligenz aus der Hightech Agenda sind besetzt, zusätzlich sind zwei Rufe erteilt und drei Professuren in Ausschreibung. AImotion fokussiert das Thema KI auf drei Handlungsfelder: Autonomes Fahren, Unbemanntes Fliegen und Automobile Produktion. Wissenschaftsminister Blume betonte: „Die TH Ingolstadt stellt ihre Innovationskraft hervorragend unter Beweis und hebt die KI-Forschung zusammen mit zahlreichen Netzwerkpartnern in der Region, national sowie international auf ein neues Level.“ Insgesamt erhält die THI 52 Professuren und rund 28 Millionen Euro an Sachmitteln aus der HTA.

Förderung für interdisziplinäres Kooperationsprojekt „Mensch in Bewegung“

Bereits seit fünf Jahren kooperieren die TH Ingolstadt und die Katholische Universität (KU) Eichstätt-Ingolstadt im Rahmen des Projekts „Mensch in Bewegung“, um die Mobilität der Zukunft interdisziplinär in den Blick zu nehmen und den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft voranzutreiben. Kürzlich hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) beschlossen, „Mensch in Bewegung“ im Programm „Innovative Hochschule“ auch in den nächsten fünf Jahren mit 10 Millionen Euro weiter zu fördern. Das Konzept hat im bundesweiten Wettbewerb mit 165 Hochschulen und Universitäten überzeugt. Wissenschaftsminister Blume betonte: „Der gesellschaftliche Diskurs und die Begleitung von Transformationsprozessen sind wichtiger denn je. Die TH Ingolstadt und die KU Eichstätt-Ingolstadt sind starke Partner, um Chancen und Herausforderungen von KI und technischem Fortschritt ganzheitlich zu diskutieren.“

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.