Berlin:

Özdemir zum ersten „Internationaler Tag der Pflanzengesundheit“

Zum ersten „Internationalen Jahr der Pflanzengesundheit“ erklärt der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir:

„Gesunde Pflanzen sind unsere wichtigste Nahrungsgrundlage, Grundlage für eine erfolgreiche Land- und Forstwirtschaft, aber auch unsere stärksten Verbündeten im Kampf gegen die Klimakrise. Gleichzeitig leiden Pflanzen unter den Folgen der Klimaveränderung. Nicht nur Dürre und Extremwetterereignisse setzen ihnen zu, sondern auch neue Schadorgansimen aus anderen Ländern, die sich bei höheren Temperaturen leichter bei uns ansiedeln und schneller vermehren können. Wir alle können jedoch dazu beitragen, die Verschleppung von Schädlingen und Krankheiten zu verhindern. Auch hier gilt – Vorsorgen ist besser als Heilen!“

Pflanzen sind heute mehr denn je neuen Schädlingen und Krankheiten ausgesetzt. Zum einen durch den zunehmenden internationalen Handel und Tourismus, aber auch durch den Klimawandel.

Das BMEL setzt sich für effiziente Regelungen beim Handel von Pflanzen ein und unterstützt Forschungsprojekte zur Entwicklung neuer Verfahren und Maßnahmen der Pflanzengesundheit. Durch Informationsmaßnahmen soll die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert werden.

Ein wichtiger Beitrag, den alle leisten können, ist, nur Pflanzen mit gültigem Pflanzengesundheitszeugnis aus dem Nicht-EU-Ausland zu bestellen oder mitzubringen und bei Verdachtsfällen unbekannter Schadorganismen im eigenen Garten die zuständigen Pflanzenschutzdienste der Länder zu kontaktieren.

Hintergrund:
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 12. Mai zum Internationalen Tag der Pflanzengesundheit ausgerufen. Dieser Tag knüpft an die Aktivitäten im Internationalen Jahr der Pflanzengesundheit in 2020 an. Eingeschleppte Pflanzenschädlinge und -krankheiten sind eine große Gefahr für unsere Kulturpflanzen und die Biodiversität. Pflanzengesundheitliche Maßnahmen sorgen dafür, die weltweite Ein- und Verschleppung von Pflanzenschädlingen und – krankheiten zu verhindern.
Ziel des Internationalen Tags der Pflanzengesundheit ist es, das nationale, regionale und globale Bewusstsein für die Pflanzengesundheit und ihre Auswirkungen auf die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen dauerhaft sowohl von politischen Entscheidungsträgern als auch bei der Bevölkerung zu schärfen.

Mehr über die Pflanzengesundheit finden Sie hier<https://pflanzengesundheit.julius-kuehn.de/>.

Quelle: bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.