München – Tölz-Wolfratshausen:

Glauber: Landschaftspflegeverbände sind starke Partner
für den Naturschutz Neugründung in Bad Tölz-Wolfratshausen

Der Erhalt von Bayerns einzigartigen Kulturlandschaften ist eine Schlüsselaufgabe für
den Naturschutz. Wichtige Multiplikatoren vor Ort sind die bayerischen
Landschaftspflegeverbände. Gestern Abend wurde der Landschaftspflegeverband
Bad Tölz-Wolfratshausen neu gegründet. Bayerns Umweltminister
Thorsten Glauber betonte dazu: „Die Bewahrung unserer Naturheimat
ist eine zentrale Aufgabe, die wir gemeinsam mit den Landschaftspflegeverbänden
annehmen. Landschaftspflegeverbände sind starke Partner für Bayerns
Umwelt- und Naturschutz. Sie tragen maßgeblich dazu bei, die vielfältigen
Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen zu erhalten. Auch
im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gibt es jetzt einen starken Akteur,
der sich für Naturschutz und Artenvielfalt einsetzt und die regionale
Entwicklung fördert. Wir wollen die wertvolle Arbeit der Landschaftspflegeverbände
in allen bayerischen Regionen voranbringen. Deshalb unterstützen wir
Gründungsinitiativen genauso wie die Arbeit der Verbände. Landschaftspflegeverbände
sind unverzichtbar für kooperativen Naturschutz und den Erhalt unserer
Landschaften. Naturschutz, Landwirtschaft und Kommunen arbeiten in den
Landschaftspflegeverbänden partnerschaftlich für ein gemeinsames
Ziel zusammen.“

Landrat Josef Niedermaier ergänzte:
„Landwirtschaft und Naturschutz haben in unserem vielfach ländlich
geprägten Landkreis nicht nur zahlreiche Berührungspunkte, sondern
auch große Schnittmengen. Ich bin fest davon überzeugt, dass
sich hier Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis positiv für
unsere Kulturlandschaft auswirken. Wir brauchen diese Kulturlandschaft
aus vielerlei Perspektiven – für das ökologische Gleichgewicht,
die Landwirtschaft, aber auch für den Tourismus, einer der wichtigsten
Wirtschaftsfaktoren unserer Region. Ich bin froh und zuversichtlich, dass
wir mit dem Landschaftspflegeverband ein wichtiges Instrument haben, um
unseren Lebensraum in all seiner Schönheit zu pflegen und zu erhalten.“
Landschaftspflegeverbände
unterstützen und beraten seit 1985 Kommunen, Behörden, Eigentümer
und Naturschutzverbände in Bayern bei der Pflege und Entwicklung ihrer
Flächen. Mit dem neuen Landschaftspflegeverband Bad Tölz-Wolfratshausen
gibt es aktuell in Bayern 68 Landschaftspflegeverbände und vergleichbare
Organisationen. Sie orientieren sich bei ihrer Arbeit an den lokalen und
natürlichen Gegebenheiten und Bedürfnissen. Dank ihrer Ortskenntnisse
sind sie wichtige Impuls- und Ideengeber bei der Erfüllung von Naturschutzaufgaben.
Rund
1.400 Kommunen, 61 Landkreise und 17 kreisfreie Städte als Mitglieder
sind bisher über Landschaftspflegeverbände im Umwelt- und Naturschutz
eingebunden. Die Landschaftspflegeverbände sind auf rund 80 Prozent
der Fläche Bayerns aktiv. Sie arbeiten mit über 3.000 Landwirten
zusammen. Das Umweltministerium stellt den Landschaftspflegeverbänden
eine allgemeine Verwaltungskostenpauschale in Höhe von jährlich
40.000 Euro zur Verfügung. Hinzu kommen Mittel für Projektförderungen
– durchschnittlich jedes Jahr 300.000 Euro pro Landschaftspflegeverband.
Weitere
Informationen unter https://www.stmuv.bayern.de/themen/naturschutz/.

Quelle:stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.