Berlin:

Strahlenschutz

Vorsitzende der Strahlenschutzkommission erneut berufen

Bundesumwelt- und Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke hat Herrn Prof.
Dr. Werner Rühm mit seinen Stellvertretungen Frau PD Dr. Anna A. Friedl,
Frau Prof. Dr. med. Ursula Nestle und Herrn Prof. Dr. Achim Enders erneut
zum Vorsitz der Strahlenschutzkommission (SSK) bestellt. Die Ministerin
sprach den Expert*innen ihre Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit
und ihr Engagement im Rahmen der SSK aus.

Die SSK berät das BMUV in allen Fragen des Schutzes vor ionisierender und
nichtionisierender Strahlung. Der vierköpfige Vorsitz deckt mit seiner
Expertise diese beiden großen Bereiche des Strahlenschutzes ab.

Der Vorsitzende Prof. Dr. Werner Rühm ist Physiker und leitet die
Arbeitsgruppe Medizin- und Umweltdosimetrie am Institut für
Strahlenmedizin des Helmholtz Zentrums München (HMGU). Seit Juli 2021 ist
er Vorsitzender der internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP). Prof.
Rühm ist zudem Mitglied des Nationalen Begleitgremiums für das
Standortauswahlverfahren für hochradioaktive Abfälle.

Komplettiert wird die Spitze der SSK durch seine beiden Stellvertreterinnen
und seinen Stellvertreter, die ebenfalls ausgewiesene Kompetenzen auf dem
Gebiet des Strahlenschutzes mitbringen und langjährige Mitglieder der SSK
sind. PD Dr. Anna A. Friedl ist Molekular- und Strahlenbiologin sowie
Privatdozentin für Humangenetik an der Ludwig-Maximilians-Universität
München. Seit 2019 ist sie stellvertretende Vorsitzende bei UNSCEAR, dem
wissenschaftlichen Komitee der Vereinten Nationen. Dr. med. Ursula Nestle,
Fachärztin für Strahlentherapie und Nuklearmedizin, ist Chefärztin an
den Kliniken Maria Hilf in Mönchengladbach und Professorin für
Radioonkologie am Universitätsklinikum Freiburg. Der Physiker Prof. Dr.
Achim Enders ist Leiter des Instituts für Elektromagnetische
Verträglichkeit an der Technischen Universität Braunschweig.

Mit ihrer 318. Sitzung setzt die SSK heute am 10. Februar 2022 ihre
Beratungen fort.

Die Mitglieder der SSK sind ehrenamtlich tätig. Sie werden durch das BMUV
berufen, sind unabhängig und nicht an Weisungen gebunden. Die Ergebnisse
der Beratungen der Strahlenschutzkommission werden als
naturwissenschaftliche und technische Empfehlungen oder Stellungnahmen an
das BMUV gerichtet und sind u. a. über die Internetseite der SSK
(www.ssk.de) abrufbar.

Quelle: bmu.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.