München:

Bayern übernimmt Vorsitz der Justizministerkonferenz
von Nordrhein-Westfalen / Bayerns Justizminister Eisenreich: „Mit der JuMiKo
2022 wollen wir neue rechtspolitische Akzente setzen und vor allem das
Vertrauen der Menschen in den Rechtsstaat weiter stärken“ Zum
Jahreswechsel hat Bayern von Nordrhein-Westfalen den Vorsitz der Konferenz
der Justizministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren (JuMiKo)
der Bundesländer übernommen. Der nordrhein-westfälische
Justizminister Peter Biesenbach hat heute (12. Januar)
den Vorsitz an seinen bayerischen Kollegen Georg Eisenreich
übergeben. Minister Eisenreich: „Bayern übernimmt den Vorsitz
in Zeiten großer Herausforderungen. Corona macht keine Ausnahmen
und hat Deutschlands Gerichte, Staatsanwaltschaften und Justizvollzugsanstalten
vor neue Aufgaben gestellt. Der Rechtstaat kann keine Pause machen. Er
muss immer funktionieren, und er funktioniert auch unter Pandemie-Bedingungen.


Mit der 93. Justizministerkonferenz wollen wir 2022 neue rechtspolitische
Akzente setzen und vor allem das Vertrauen der Menschen in den Rechtsstaat
weiter stärken.“ Der Kampf gegen Antisemitismus, Hass
und Hetze im Netz, Kindesmissbrauch und Kinderpornografie sowie Cyberkriminalität
werden auch 2022 wichtige rechtspolitische Themen sein. Ein Schwerpunkt
ist weiterhin die fortschreitende Digitalisierung der Justiz. Minister
Eisenreich: „Wir werden die Digitalisierung der Justiz weiter vorantreiben.
Bis 2026 muss die elektronische Akte in allen deutschen Gerichten eingeführt
sein. Videokonferenzen gehören inzwischen zum Alltag bei Zivilprozessen.
Notwendig ist daher auch die Modernisierung des Zivilprozesses. Die Justiz
will die Chancen der Digitalisierung nutzen – ohne die Risiken aus
dem Blick zu verlieren.“ Die Frühjahrskonferenz wird
am 1. und 2. Juni 2022 in Hohenschwangau stattfinden, die Herbstkonferenz
am 10. November 2022 in Berlin. Zuletzt stand Bayern diesem Gremium
zur Koordinierung der rechts- und justizpolitischen Interessen der Länder
im Jahr 2006 vor. Eisenreich bei der Übernahme des Vorsitzes:
„Ich möchte meinem nordrhein-westfälischen Kollegen Peter
Biesenbach und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich für
die hervorragende Organisation der JuMiKo 2021 danken. Auch unter erschwerten
Corona-Bedingungen konnte die Konferenz wieder Akzente setzen. Die neue
Bundesregierung kann auch im Jahr 2022 auf innovative Vorschläge aus
der rechtspolitischen Ideenschmiede der Länder zählen.“

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.