München – Nürnberg:

Hochkarätige Erst-Besetzungen an der TU Nürnberg

Gründungsvizepräsidentin Prof. Dr. Isa Jahnke und Robotik-Experte Prof. Dr. Wolfram Burgard besetzen Schlüsselpositionen an Bayerns neuer Universität – Sibler: „hochrenommierte Persönlichkeiten mit interdisziplinärer Expertise gewonnen“ – Aufbau der TU Nürnberg schreitet voran

Der personelle Aufbau der Technischen Universität Nürnberg (UTN) schreitet weiter voran. „Mit Professorin Isa Jahnke als erster Gründungsvizepräsidentin und Professor Wolfgang Burgard als Professor für Künstliche Intelligenz und Robotik, der zudem Gründungs-Chair des Departments Engineering werden soll, sind zwei zentrale Schlüsselpositionen an Bayerns jüngster Universität nun hochkarätig besetzt“, freut sich Wissenschaftsminister Bernd Sibler über die aktuellen Entwicklungen und gratuliert den beiden Berufenen: „Mit Professorin Jahnke konnten wir eine absolute Koryphäe auf dem auch für die Zukunft so wichtigen Feld des digitalen Lernens gewinnen. Als Professorin und Forschungsdirektorin in den USA hat sie zudem wertvolle Erfahrungen gesammelt, die sie hervorragend für die Vizepräsidentschaft im Bereich Studium, Lehre und Internationales qualifizieren“, so Sibler. „Prof. Dr. Wolfram Burgard ist ein international renommierter KI- und Robotik-Spezialist, der auch über breite Erfahrungen in der Wirtschaft verfügt. Er ist unter anderem Träger des Leibniz-Preises – quasi der deutsche Nobelpreis. Mit ihrer fachlichen und interdisziplinären Expertise passen beide Persönlichkeiten ganz hervorragend zum innovativen Profil der TU Nürnberg. Ich heiße beide herzlich an unserer jüngsten bayerischen Universität willkommen und wünsche ihnen viel Erfolg und Freude bei den neuen Aufgaben.“

Prof. Dr. Isa Jahnke freut sich über ihre neue Funktion: „Als Gründungsvizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales erhalte ich die einzigartige Gelegenheit, innovative, digital-gestützte und evidenzbasierte Lerndesigns von Anfang an in der Universität zu integrieren und dort nachhaltig zu verankern. Das Konzept der TU Nürnberg ermöglicht es uns, didaktische Ansätze in der Hochschullandschaft neu zu denken.“ Prof. Dr. Isa Jahnke wurde als Professorin für Information Science & Learning Technologies an die TU Nürnberg berufen. Zudem wird sie als erste Gründungsvizepräsidentin das Präsidium um Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hans Jürgen Prömel und Kanzler Dr. Markus Zanner erweitern. Der Arbeitsschwerpunkt der Wissenschaftlerin liegt auf dem Auf- und Ausbau des digitalen Lehrens und Lernens. Seit über 15 Jahren beschäftigt sie sich mit der Thematik: In zahlreichen Projekten und Publikationen hat sie den Einsatz und die Gestaltungspotenziale von neuen Medien in Hochschule und Schule erforscht.

Anlässlich seiner Berufung erklärte Prof. Dr. Wolfram Burgard: „Einer der Kernaspekte im Ansatz der TU Nürnberg ist die Verknüpfung von technischen und geisteswissenschaftlichen Studienfächern. Eine solche Ausrichtung ist eine grundlegende Voraussetzung, um in der Zukunft den Anforderungen am Arbeitsmarkt und in der Forschung gerecht zu werden. Ich freue mich sehr, dass ich dieses Konzept mitgestalten kann – und darüber, dass wir im Department Engineering mit einem so zukunftsweisenden Schwerpunkt wie dem der Künstlichen Intelligenz und der Robotik den Auftakt setzen.“ Prof. Dr. Wolfram Burgard ist für seine Arbeiten zu Künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und autonomen intelligenten Systemen vielfach – unter anderem mit dem bedeutenden Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft – ausgezeichnet. Er gehört zu den bedeutendsten internationalen Wissenschaftlern im Forschungsgebiet der Robotik. Im Rahmen seiner aktuellen Tätigkeit als Professor für Informatik/autonome intelligente Systeme an der Universität Freiburg war er federführend am Aufbau des Exzellenzclusters BrainLinks-BrainTools beteiligt, aus dem inzwischen ein eigenes Zentrum geworden ist. In diesem interdisziplinären Forschungszentrum sind Mitglieder aus vier verschiedenen Fakultäten vereint und forschen gemeinsam an Themen aus dem Bereich der Neurotechnologie. Prof. Dr. Wolfram Burgard soll zum Gründungs-Chair des Departments Engineering der TU Nürnberg ernannt werden. Das Department Engineering umfasst zunächst alle ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen.

Erste Neugründung einer staatlichen Universität seit 1978

Die TU Nürnberg wurde vor einem Jahr am 1. Januar 2021 gegründet. Sie ist die erste Neugründung einer staatlichen Universität in Bayern seit 1978 und die insgesamt zehnte staatliche Universität im Freistaat. Mit einem konsequent interdisziplinären Ansatz, einem innovativen Fächerspektrum, neuen Lehrmethoden und einer zukunftsweisenden Organisationsstruktur soll eine Universität mit Modellcharakter in Lehre und Forschung entstehen. Geplant ist eine Universität, die international, interdisziplinär und digital ausgerichtet ist. Im Endausbau sollen rund 6.000 junge Menschen auf einem urbanen, in die umliegenden Stadtviertel vernetzten Campus studieren.

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.