München:

Holetschek treibt wohnortnahe ärztliche Versorgung voran – Bayerns Gesundheitsminister: Mehr als 10.000 Beratungskontakte durch das Kommunalbüro

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek treibt die wohnortnahe ärztliche Versorgung mit dem Kommunalbüro im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weiter voran. Der Minister betonte am Sonntag in München: Das Kommunalbüro für ärztliche Versorgung ist schon im zehnten Jahr aktiv und stößt auf großes Interesse: 10.455 Beratungskontakte, 511 Beratungsfälle und 439 Beratungstermine in den Kommunen hat es hier schon gegeben. Die Nachfrage nach den Beratungsleistungen ist auch während der COVID-19-Pandemie konstant hoch geblieben.

Durch das Kommunalbüro für ärztliche Versorgung erhalten Kommunen seit 2012 auf Wunsch kostenfreie Beratung, zum Beispiel bei Herausforderungen wohnortnaher hausärztlicher Versorgung. Ziel ist dabei, Lösungsmöglichkeiten für Herausforderungen der gesundheitlichen Versorgung auf kommunaler Ebene zu entwickeln und deren Umsetzung zu begleiten.

Holetschek erläuterte: Das Niveau der ambulanten ärztlichen Versorgung in Bayern ist hoch. Aber wir müssen den bayerischen Bürgerinnen und Bürgern auch in Zukunft eine erstklassige und vor allem wohnortnahe Gesundheitsversorgung bieten können. Demografische und gesellschaftliche Veränderungen stellen uns dabei vor große Herausforderungen.

Der Minister fügte hinzu: Fest steht: Es bedarf einer gemeinsamen Anstrengung von Politik, Kommunen und Selbstverwaltung. Das Kommunalbüro ist ein Teil unserer umfassenden Strategie.

Die bayerischen Kommunen haben zahlreiche Einflussmöglichkeiten auf die Weiterentwicklung der regionalen Gesundheitsversorgung und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur flächendeckenden, bedarfsgerechten und wohnortnahen ambulanten ärztlichen Versorgung. Das Kommunalbüro unterstützt bei dieser anspruchsvollen Aufgabe und setzt auf die Beteiligung und Integration relevanter Akteure. Es arbeitet gemeinsam mit Kommunen, der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, Krankenhäusern und dem Öffentlichem Gesundheitsdienst an Lösungen für Problemstellungen vor Ort.

Walter Jonas, Präsident des LGL, betonte: Um maßgeschneiderte Handlungsoptionen zu entwickeln und regionale Besonderheiten zu berücksichtigen, sind Vor-Ort-Termine sowie die systematische und objektive Erhebung der entsprechenden Ausgangssituation fester Bestandteil im Beratungsprozess. Damit setzt die Arbeit des Kommunalbüros für ärztliche Versorgung direkt bei den Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträgern der Kommunen an und bietet eine individuelle Fachberatung im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe

Der Minister ergänzte: Ich danke dem Kommunalbüro und allen Akteuren, die auch auf kommunaler Ebene eine wesentliche Rolle bei der gesundheitlichen Versorgung einnehmen.

Quelle:stmgp.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.