München -Afrika :

Afrika besser kennenlernen und verstehen: Freistaat unterstützt neuen Zertifikatsstudiengang der Universität Bayreuth und bayernweites Stipendienprogramm

Wissenschaftsminister Bernd Sibler übergibt Förderbescheid für „afriZert“ – Angebot für Studentinnen und Studenten im gesamten Freistaat – Theorie vermitteln und echte Begegnungen ermöglichen

Afrika besser kennenlernen und verstehen zu können, ist Ziel des neuen Zertifikatsstudiengangs „afriZert“ der Universität Bayreuth. Für die Einrichtung des neuen Studienangebots sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler dem Präsidenten der Universität Bayreuth Prof. Dr. Stefan Leible bis 2025 rund 800.000 Euro zu. Den Förderbescheid überreichte Sibler am vergangenen Freitag persönlich in Bayreuth.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Mit dem neuen Zertifikatsstudiengang ‚AfriZert‘ wollen wir jungen Menschen die Tür zum afrikanischen Kontinent öffnen und den interkulturellen Austausch stärken. In Zeiten der Globalisierung rücken Europa und Afrika immer weiter zusammen und sind immer stärker vernetzt. Herausforderungen unterschiedlichster Art gilt es gemeinsam anzugehen. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf Augenhöhe über Kontinente hinweg sind das Wissen übereinander und Verständnis füreinander die entscheidende Basis. Diese bauen wir nun noch weiter aus.“

Der Zertifikatsstudiengang „afriZert“ wird am Institut für Afrikastudien der Universität Bayreuth entwickelt. Er setzt sich aus mehreren Modulen zusammen, die Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen in ganz Bayern begleitend zu ihrem Studium belegen können. Die theoretischen Inhalte sollen online über die virtuelle Hochschule Bayern (vhb) zur Verfügung stehen. „‚AfriZert‘ wirkt bayernweit und ist in seiner Konzeption national wie international einmalig“, so Sibler.

Den Studentinnen und Studenten soll zudem ein Studienaufenthalt in einem afrikanischen Land ermöglicht werden: Der Bayerische Ministerrat beschloss in dieser Woche das Konzept für die neue Stiftung Internationaler Jugendaustausch Bayern und befürwortete, als ein Startprojekt die Förderung von afriZert durch 50 Stipendien aufzunehmen. Wissenschaftsminister Sibler freute sich über diese Entscheidung: „Echtes Kennenlernen braucht echte Begegnungen. Die Stipendien sind daher eine sehr wertvolle Ergänzung von ‚afriZert‘.“

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.