München:

Rund 5.200 Schülerinnen und Schüler legen Abschlussprüfungen an Wirtschaftsschulen ab – Kultusminister Michael Piazolo und Staatssekretärin Anna Stolz wünschen viel Erfolg

Prüfungsstart am 2. Juli – Erfolgreicher Abschluss der Wirtschaftsschule ermöglicht vielfältige schulische und berufliche Chancen

Für 5.200 Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschulen in Bayern beginnen am 2. Juli die schriftlichen Abschlussprüfungen. Um faire und sichere Bedingungen zu gewährleisten, wurde der Prüfungszeitraum um zwei Wochen nach hinten verlegt, wodurch auch die Prüfungsvorbereitung zugunsten der Schülerinnen und Schüler um zwei Wochen verlängert wurde.

Kultusminister Piazolo wünscht den Prüflingen alles Gute: „In diesem Jahr verlangt die Corona-Pandemie allen viel ab, gerade im Hinblick auf die Vorbereitung für die Abschlussprüfungen. Deswegen haben wir für die Abschlussklassen auch zum frühestmöglichen Zeitpunkt die Schulen wieder geöffnet. Ich bin sicher, Sie haben gemeinsam mit Ihren Lehrkräften die Zeit intensiv genutzt und gehen gut vorbereitet in die Prüfungen. Dafür wünsche ich Ihnen den Mut, auf Ihre Fähigkeiten zu vertrauen, gute Nerven und das erforderliche Quäntchen Glück!“

Auch Kultusstaatssekretärin Anna Stolz drückt den Prüflingen die Daumen: „Ich wünsche Ihnen viel Kraft, Erfolg und alles Gute für die letzte Hürde dieses Lebensabschnitts! Ich hoffe, Sie werden nun mit erfolgreichen Prüfungsergebnissen für Ihren Einsatz in den vergangenen Jahren belohnt!“ Kultusminister Piazolo und Staatssekretärin Stolz danken besonders den Lehrkräften und Schulleitungen, die auch unter den schwierigen Bedingungen der Pandemie in den letzten beiden Jahren alles dafür getan haben, um ihre Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum Schulabschluss bestmöglich zu unterstützen.

Schriftliche Abschlussprüfungen 2021 an den Wirtschaftsschulen

2. Juli:             Mathematik
5. Juli:             Deutsch
6. Juli:             Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle
8. Juli:             Englisch
9. Juli:             Ersatzfremdsprache

Mit verschiedenen Maßnahmen trägt das Kultusministerium den besonderen Umständen der diesjährigen Prüfung Rechnung und sorgt für alle Prüflinge für vergleichbare und faire Rahmenbedingungen. Dazu gehört auch die Verlegung der Prüfungstermine nach hinten. Der Abschlussjahrgang kehrte inzidenzabhängig vielerorts bereits am 1. Februar 2021 wieder in den Präsenz- bzw. Wechselunterricht zurück. Für die Wirtschaftsschule wurden die Vorgaben für Leistungsnachweise angepasst. Angesichts der pandemiebedingten Beeinträchtigungen wurden außerdem die Prüfungszeit in den schriftlichen Prüfungsfächern verlängert und die Anzahl der Wahlaufgaben erhöht. Um ein Höchstmaß an Schutz zu gewährleisten, finden die Prüfungen unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und Hygienestandards statt.

Die Wirtschaftsschule bereichert die bayerische Bildungslandschaft durch die Vermittlung von allgemeinbildendem Wissen und beruflicher Handlungskompetenz sowie anwendungsorientiertem Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler erwerben wertvolle Schlüsselqualifikationen für die weitere schulische Ausbildung oder den Start ins Berufsleben. Der erfolgreiche Abschluss der Wirtschaftsschule entspricht dabei einem mittleren Schulabschluss. Die Absolventinnen und Absolventen können sowohl in eine duale Ausbildung eintreten und dabei die Ausbildungsdauer in einem kaufmännischen Beruf um bis zu ein Jahr verkürzen oder auch eine weiterführende Schule bis zum Abitur besuchen. Seit dem Schuljahr 2020/2021 kann die vierstufige Wirtschaftsschule auch ab Jahrgangsstufe 6 besucht werden.

Verschiedene Wege zum Abschluss an der Wirtschaftsschule

Junge Menschen im Freistaat haben mehrere Möglichkeiten, den Abschluss an der Wirtschaftsschule zu erwerben. Sie können im Anschluss an die Jahrgangsstufe 9 der Mittelschule, der Realschule oder des Gymnasiums die zweistufige Wirtschaftsschule besuchen und diese nach zwei Jahren am Ende der Jahrgangsstufe 11 absolvieren. Rund 2.400 Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Prüfungsjahrgangs haben diesen Weg gewählt.

Die drei- und vierstufige Wirtschaftsschule bereitet Schülerinnen und Schüler der Mittelschule, der Realschule oder des Gymnasiums nach der Jahrgangsstufe 7 bzw. 6 in drei bzw. vier Jahren auf die Abschlussprüfungen am Ende der Jahrgangsstufe 10 vor. Rund 2.800 Absolventinnen und Absolventen haben sich für eine dieser Optionen entschieden.

Quelle:stmuk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.