München:

Kostenlose Tests für jedermann in Arztpraxen waren erfolgreicher Beitrag gegen Corona-Pandemie – Bayerns Gesundheitsministerium: Wir setzen weiter auf ein breites Testangebot

Nach einem erfolgreichen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie laufen die sogenannten Tests für jedermann zum 1. Juli bei den niedergelassenen Ärzten aus. Die Tests für jedermann sind kostenlose PCR-Tests auch für Menschen ohne Symptome.

Ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums betonte am Sonntag in München: „Die Tests für jedermann waren ein Jahr lang eine wichtige Säule unserer bayerischen Teststrategie. Seit Juli 2020 haben teilnehmende Ärzte und lokale Testzentren über dieses Programm monatlich bis zu 900.000 PCR-Tests bei asymptomatischen Bewohnerinnen und Bewohnern Bayerns vorgenommen. Das zeigt: Die Nachfrage nach diesen Tests war groß, und wir haben vielen Menschen Sicherheit gegeben, die Sorge hatten, sie könnten sich infiziert haben. Bayernweit haben sich rund 10.000 Ärzten in rund 8.000 Arztpraxen daran beteiligt.“

Der Sprecher erklärte: „Die Tests für jedermann laufen zum 1. Juli nur bei den niedergelassenen Ärzten aus. In den lokalen Testzentren bieten wir sie zunächst bis 30. September weiter an.“

Als die vom Freistaat finanzierten Jedermanntests eingeführt wurden, waren PCR-Tests das einzige verfügbare Mittel, um Infektionen zu erkennen. Seitdem sind viele hilfreiche Werkzeuge hinzugekommen. Deshalb wird die Bayerische Teststrategie fortlaufend weiterentwickelt. Angesichts steigender Impfzahlen geht das Gesundheitsministerium in Zukunft von einem sinkenden Bedarf an PCR-Tests ohne vorherige Symptome aus. Der Sprecher bekräftigte: „Wir setzen aber weiter auf ein breites und flächendeckendes Testangebot in Bayern.“

Neben PCR-Tests gibt es inzwischen auch Antigen-Schnelltests und Selbsttests. Im Rahmen der vom Bund finanzierten Bürgertestungen bieten zahlreiche Schnellteststationen, darunter allein rund 1.200 Apotheken im Freistaat Schnelltests an. Selbstverständlich kann man sich bei Symptomen weiterhin beim Arzt testen lassen, die Kosten trägt dann die Krankenkasse im Rahmen der Krankenbehandlung. In Bayern stehen zudem 109 lokale Testzentren bereit, die PCR- und Schnelltests anbieten.

Quelle:stmpg.bayern.de

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.