München:

Bayern zahlt erste Härtefallhilfe aus

Aiwanger: „Individuelle Unterstützung im Einzelfall – Härtefallhilfe ist wichtige Ergänzung zu den bestehenden Programmen “

Die Auszahlung der Bayerischen Corona-Härtefallhilfe hat begonnen. Heute hat das erste Unternehmen in Bayern die von Bund und Freistaat kofinanzierte Wirtschaftshilfe erhalten. Dazu Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: Die Bayerische Härtefallhilfe richtet sich an Unternehmen und Selbstständige, die in ihrer Existenz bedroht sind, aber bisher trotzdem durch das enge Raster der Corona-Hilfen gefallen sind. Die Härtefallhilfe ermöglicht uns, diese Einzelfälle aufzufangen und zu unterstützen. Sie ist somit eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden Programmen. Wir prüfen dabei jeden einzelnen Fall, der Hilfe benötigt. Ich freue mich, dass Bayern auch hier zu den ersten zählt und seine Unternehmen und Selbstständigen nicht im Stich lässt. Ich danke der IHK für München und Oberbayern für die Abwicklung der Härtefallhilfe und unserer Härtefallkommission für ihre wertvolle Arbeit. Es wird am Ende bei Einzelfällen bleiben, Härtefallhilfe ist kein Massenprogramm.

Bislang sind bundesweit und auch in Bayern im Vergleich zu anderen Wirtschaftshilfen wie den Soforthilfen, den November- und Dezemberhilfen und den Überbrückungshilfen wenige Anträge auf Härtefallhilfe eingegangen. Das liegt daran, dass sehr viele Unternehmen Anspruch auf die umfassend angelegte Überbrückungshilfe des Bundes haben. Soloselbstständige wurden bzw. werden vielfach über die Neustarthilfe des Bundes unterstützt.Dass bisher wenige Betriebe einen Antrag auf Härtefallhilfe gestellt haben, ist ein gutes Zeichen. Es zeigt, dass Überbrückungshilfe und Neustarthilfe für die meisten greifen und wir  Gott sei Dank  nicht so viele Härtefälle haben. Wer immer noch durchrutscht, der kann Bayerische Härtefallhilfe beantragenerklärt Minister Aiwanger.

 

Pro Antragsteller können über die Härtefallhilfe betriebliche Fixkosten in Höhe von bis zu 100.000 Euro erstattet werden. Insgesamt stehen dem Bayerischen Wirtschaftsministerium für das Hilfsprogramm 233 Millionen Euro Finanzmittel zur Verfügung. Anträge werden von der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern bearbeitet und der Härtefallkommission vorgelegt. Die Härtefallkommission besteht aus Vertretern der großen bayerischen Wirtschaftsverbände und des Wirtschaftsministeriums. Die Bayerische Härtefallhilfe deckt aktuell den Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 ab. Das Bayerische Wirtschaftsministerium plant jedoch eine Ausweitung um drei Monate bis September 2021 und eine Verlängerung der Antragsfrist bis 31. Oktober 2021. Auch der Bund hat kürzlich die Überbrückungshilfe und die Neustarthilfe als sog. Überbrückungshilfe III Plus bzw. Neustarthilfe Plus bis September 2021 verlängert.

 

Ein Antrag auf Härtefallhilfe kann von einem prüfenden Dritten, z. B. einem Steuerberater, über das länderübergreifende Antragsportal www.haertefallhilfen.de eingereicht werden. Umfassende Informationen zur Bayerischen Härtefallhilfe sind abrufbar unter www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe/haertefallhilfe/.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.