Berlin:

Klöckner: Wir entwickeln die Ställe der Zukunft
Bundeslandwirtschaftsministerin besucht Modellbetrieb für mehr Tierwohl in der Schweinehaltung

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat heute im brandenburgischen Groß-Pankow den Betrieb von Ralf Remmert besucht. Als Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD), das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert wird, geht es hier um die Verbesserung des Tierschutzes in der Schweinehaltung. Das Ziel des Konzepts, das als „Familienhaltung von Schweinen“ bezeichnet werden kann, ist eine möglichst geringe Stressbelastung für die Schweine und höchstmögliches Tierwohl.

Julia Klöckner: „Mein Ziel ist, die Nutztierhaltung in Deutschland hin zu mehr Tierwohl umzubauen. Dazu habe ich eine ganze Reihe an Gesetzen und Verordnungen auf den Weg gebracht und umgesetzt. Aber auch durch unsere Forschungsförderung erreichen wir ein Mehr an Tierwohl. Es geht darum, innovative Haltungskonzepte zu entwickeln und dann durch Wissenstransfer in die Breite zu bringen. Mit den Modellbetrieben schließen wir die Lücke zwischen Wissenschaft und Praxis. Hier werden Konzepte für den Stall der Zukunft getestet, die zu konkreten Verbesserungen für die Tiere führen und damit gesellschaftlich akzeptiert sind.“
Im Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierwohl auf dem Betrieb Remmert werden unter anderem folgende Maßnahmen umgesetzt:
• stressfreie Haltung von unkupierten Tieren im Gruppenverband. Die Tiere bleiben hier von der Geburt bis zum Mastende in ihrer Gruppe und werden nicht umgestallt (Birth to finish System)
• Strukturierung der Haltungsumwelt in Aktivitäts-, Ruhe- und Toilettenbereich
• optimale Buchtenstrukturierung sowie planbefestigte Buchtenboden mit Minimaleinstreu und ein Verzicht auf Spaltenboden
• eigens entwickelte, innovative Kot-Harn-Trennung durch Kotförderbänder (Schweine-Toilette PigT)
• Verminderung des Schadgases Ammoniak in der Stallluft, weniger Gerüche
• Verbesserung des Stallklimas und Senkung des Energieverbrauchs
• Strukturfütterung

Der Stallbau wurde mit 40 Prozent über die MuD Tierschutz gefördert. Weitere Informationen finden Sie unter mud-tierschutz.de<https://www.mud-tierschutz.de/>.

Quelle: bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.