Berlin:

Altmaier: „Update der EU Industriestrategie ist wegweisendes Gesamtpaket für zukunftsgerichtete
europäische Industriepolitik“

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier begrüßt das heute von der EU-Kommission vorgelegte Update
der EU-Industriestrategie.
Altmaier hierzu: „Das Update der EU-Industriestrategie ist ein wegweisendes Gesamtpaket für eine
zukunftsgerichtete europäische Industriepolitik. Für ein starkes, grünes und digitales Europa
brauchen wir zukunftsweisende Technologien ‚Made in Europe‘. Diese entstehen durch gezielte
Investitionsanreize in gemeinsamen europäischen Projekten wie der Batteriezellfertigung,
Mikroelektronik, Wasserstoff und dem Projekt GAIA-X für mehr digitale Souveränität. Jetzt ist der
Zeitpunkt, die Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit und Digitalisierung mit Tempo
voranzutreiben. So kommen wir gemeinsam und stark aus der Krise.“


Die Europäische Kommission hat heute ein umfassendes Paket für eine europäische Industriepolitik
vorgelegt. Mit Blick auf die angestrebte Dekarbonisierung der Industrie stellt die Kommission
wichtige Entscheidungen und Vorschläge in Aussicht: Sie kündigt an, einen
CO2-Grenzausgleichsmechanismus graduell nach Sektoren einzuführen und Vorschläge dazu vorzulegen,
wie die Industrie Zugang zu erneuerbarem Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen erhalten kann. Zudem
will die Kommission ein eigenes Carbon Contracts for Difference-Pilotprogramm einführen, um die
erhöhten Betriebskosten klimafreundlicher Schlüsseltechnologien fördern zu können. Zwei Bereiche,
die auch für das BMWi zentral sind, stehen hierbei im Mittelpunkt: die Stahl- und die
Wasserstoff-Produktion.
Das Update der EU-Kommission greift damit auch zentrale Botschaften des Non-Papers zur
Industriepolitik auf, das Deutschland und Frankreich im Februar veröffentlicht hatten. Ebenso wie
die beiden Länder sieht die Kommission die Industrie als zentralen Wirtschaftsakteur, um den grünen
und digitalen Wandel zu beschleunigen.
Zugleich veröffentlichte die Europäische Kommission heute den Vorschlag für eine neue Verordnung
zur Gewährleistung fairer Wettbewerbsbedingungen bei Subventionen aus Drittstaaten. Die Europäische
Kommission hatte im Juni 2020 ein Weißbuch zur Gewährleistung fairer Wettbewerbsbedingungen bei
Subventionen aus Drittstaaten vorgelegt und eine breite öffentliche Konsultation dazu durchgeführt.
Der nun vorgelegte Verordnungsentwurf baut hierauf auf. Er enthält Vorschläge dazu, Regelungslücken
zu schließen und Instrumente im Umgang mit bestimmten Wettbewerbsverzerrungen durch Subventionen
aus Drittstaaten zu erweitern. Dazu
schlägt die Kommission eine Ergänzung bestehender wettbewerbsrechtlicher Instrumente wie der
Missbrauchsaufsicht und der Fusionskontrolle sowie des Vergaberechts vor.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/05/20210505-Altmaier-Update-EU-Industriestrategie.html

Quelle:abo.bmwi.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.