München:

Ambulante Vorsorgemaßnahmen in anerkannten Kurorten sollen Pflichtleistungen werden – Bayerns Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek begrüßt vorgesehene Regelung im Referentenentwurf des Bundes: Bayern ist Bäderland Nummer 1

Bayerns Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek begrüßt die Pläne aus dem Bundesgesundheitsministerium, die sogenannte „Ambulante Badekur“ in eine Pflichtleistung umzuwandeln. Der Staatssekretär betonte am Mittwoch anlässlich einer Online-Veranstaltung zum Bayerischen Heilbädertag: „Vorsorge und Rehabilitation sind der Schlüssel dafür, dass wir in Zukunft nicht nur älter, sondern vor allem gesünder älter werden können. Bayerische Kurorte und Heilbäder als Zentren nachhaltiger Erholung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Unser energisches und hartnäckiges Drängen hat endlich Früchte getragen.“

Der Referentenentwurf des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) aus dem Bundesgesundheitsministerium sieht eine Änderung im Sozialgesetzbuch (SGB V) vor. Danach soll die sogenannte „Ambulante Badekur“ von einer Ermessens- in eine Pflichtleistung umgewandelt werden. Damit wird klargestellt, dass Versicherte einen gesetzlichen Anspruch auf diese wertvollen Vorsorgemaßnahmen haben. Die ambulanten Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten nach § 23 Abs. 2 SGB V hatten in den vergangenen Jahren regelmäßige Rückgänge zu verzeichnen.

Holetschek unterstrich: „Gesundheitsförderung und Prävention müssen noch stärker als bisher ins Blickfeld gerückt werden. In Anbetracht des demografischen Wandels und des Anstiegs der chronischen Erkrankungen ist es von besonderer Bedeutung, die medizinische Vorsorge zu stärken. Dazu muss es uns gelingen, die Lebensverhältnisse gesundheitsgerecht zu gestalten sowie die Eigenverantwortung der Menschen zu stärken. Sie sollen motiviert werden, ein gesundheitsorientiertes Leben zu führen.“

Gesundheitsbewusstsein, Fitness und Prävention haben in Bayern seit jeher einen besonders hohen Stellenwert. Mit 53 hochprädikatisierten Heilbädern und Kurorten bietet Bayern ein einzigartiges Gesundheitsangebot. Seiner geologischen Vielfalt verdankt Bayern zahlreiche Thermal- und Heilwasserquellen, Mineral- und Solequellen sowie Moore, die zu den unterschiedlichsten Therapiezwecken genutzt werden können.

Holetschek ergänzte: „Bayern ist Bäderland Nummer 1: Unsere Heilbäder und Kurorte setzen mit modernen, medizinischen Kompetenzzentren für Kur, Reha und Prävention Maßstäbe in der deutschen Gesundheitslandschaft. Erfahrene Ärztinnen und Ärzte bieten Check-ups und Therapien an, die klassische Kuranwendungen mit hochmodernen Methoden kombinieren. Gleichzeitig können sich die Patienten in einer traditionsreichen und naturnahen Landschaft erholen. Gerade für Menschen, die zu Hause ihre Angehörigen pflegen, sind solche Kuren ein echter Gewinn. Die Bayerischen Heilbäder und Kurorte repräsentieren das Gesunde Bayern und leisten damit einen herausragenden Beitrag für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung.“

Quelle:stmg.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.