Berlin:

Bundeswirtschaftsminister Altmaier begrüßt Jahresgutachten des Sachverständigenrates

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat heute sein
Jahresgutachten 2020/2021 „Corona-Krise gemeinsam bewältigen, Resilienz und Wachstum stärken“
vorgelegt. Der Rat würdigt darin ausdrücklich das schnelle und entschlossene Handeln der
Bundesregierung in der Corona-Pandemie. Über diese kurzfristigen Herausforderungen hinaus betonen
die Expertinnen und Experten die Chancen des tiefgreifenden Strukturwandels durch technologischen
Fortschritt, demografischen Wandel und Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Die Prognosen des Sachverständigenrats halten sich etwa in der
Größenordnung unserer Projektion, wenngleich er für dieses Jahr etwas optimistischer und im
nächsten Jahr etwas zurückhaltender ist. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt jetzt
maßgeblich davon ab, wie schnell es uns gelingt, die Infektionsdynamik zu brechen. Der
Gesundheitsschutz und die wirtschaftliche Entwicklung gehen hierbei Hand in Hand. Wir müssen runter
bei den Infektionszahlen – im Interesse unser aller Gesundheit, aber auch im Interesse unserer
Wirtschaft und der vielen Beschäftigen in unserem Land. Ich begrüße es sehr, dass der
Sachverständigenrat in seinem Gutachten auch die industriepolitischen Chancen des Klimaschutzes
betont. Mit der CO2-Bepreisung sind wir in Deutschland auf einem gut Weg, den wir konsequent
weitergehen müssen. Ich teile zudem die Überzeugung des Sachverständigenrates, dass wir den
aktuellen Digitalisierungsschub durch gezielte Maßnahmen vertiefen und nachhaltig nutzen sollten.“

Im vergangenen Jahr hat der Sachverständigenrat zusätzlich – auf Grundlage einer europäischen
Empfehlung – die Aufgabe des Nationalen Produktivitätsausschusses übernommen und mit dem
Jahresgutachten 2020/21 nun seinen zweiten Produktivitätsbericht vorgelegt.

Die Bundesregierung wird – wie gesetzlich vorgesehen – Anfang 2021 im Rahmen des
Jahreswirtschaftsberichts zum Gutachten des Sachverständigenrates Stellung nehmen.
Das Gutachten finden Sie hier.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201111-bundeswirtschaftsminister-altmaier-begruesst-jahresgutachten-des-sachverstaendigenrates.html
Quelle: abo-bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.