Berlin:

Bundesumweltministerium zeichnet 22 Kommunen für herausragendes Engagement
im Klimaschutz aus

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita
Schwarzelühr-Sutter, hat heute 22 Kommunen für ihr vorbildliches
Engagement für den Klimaschutz in Berlin geehrt. Die ausgezeichneten
Kommunen wurden seit 2016 über das Förderprogramm „Masterplan 100%
Klimaschutz“ der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) mit dem Ziel
gefördert, ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 um 95 Prozent gegenüber
1990 zu senken und den Endenergieverbrauch im gleichen Zeitraum zu
halbieren.

Schwarzelühr-Sutter: „Die Masterplan-Kommunen sind Vorbilder dafür, wie
Klimaschutz vor Ort erfolgreich gelingen kann. Dabei zeigen sie, dass
Klimaschutz mehr ist als Energiesparen und auch mehr als die damit
verbundene Entlastung kommunaler Haushalte. Er trägt auch dazu bei, die
Lebensqualität zu steigern und zu einem regionalen Wachstums- und
Wertschöpfungsmotor zu werden. Nach vier Jahren Anschubfinanzierung haben
nahezu alle Masterplan-Kommunen das Klimaschutz-Management fest in ihre
Verwaltung integriert. Das zeigt, wie ernsthaft sich die Kommunen des
Themas angenommen haben. “

Das Förderprogramm „Masterplan 100 % Klimaschutz“ ist eine kommunale
Leuchtturminitiative der NKI für Kommunen, die sich durch vorbildliches
Engagement für den Klimaschutz auszeichnen. Die ersten 19
Masterplan-Kommunen wurden 2012 ausgewählt, 2016 haben sich weitere 22
Kommunen für die Förderung qualifiziert. Grundlage des Prozesses bildet
ein von der Kommune zusammen mit Masterplanmanager*innen erstellter
Masterplan für den Klimaschutz, in dem Potenziale erfasst und Maßnahmen
für alle klimarelevanten Sektoren der Kommune formuliert werden. Die
Klimaschutzmaßnahmen werden dann zügig umgesetzt. Ganz konkret geschieht
dies zum Beispiel über die Umstellung der kommunalen Energieversorgung,
die Bereitstellung von E-Lastenrädern oder die Einführung einer
klimaneutralen Stadtverwaltung.

Ausgezeichnet wurden die folgenden Städte, Gemeinden und Landkreise:
Flecken Steyerberg; Kreis Lippe; die Landeshauptstädte Kiel, Magdeburg,
Mainz, Potsdam und Stuttgart; Landkreis Cochem-Zell; Landkreis Gießen;
Landkreis Lüchow-Dannenberg; Landkreis Oberallgäu; Landkreisbündnis
Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Holzminden; Region Flensburg (Amt Eggebek);
Regionalverband Großraum Braunschweig; Stadt Beckum; Stadt Emden;
Universitäts- und Hansestadt Greifswald; Stadt Kaiserslautern; Stadt
Münster; Stadt Rietberg; Verbandsgemeinde Birkenfeld; Verbandsgemeinde
Sprendlingen-Gensingen.

Über die aktuellen Förderprogramme der NKI des Bundesumweltministeriums
können sich Interessierte unter
https://www.bmu.de/presseverteiler/lt.php?tid=8QT4OhE2MzKPk5Iy7H4RxQvuFkeeT3SvvyohiIHq62WBuBNZyf/roKSsg41K6FIQ
informieren. Im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung erweitert
das Bundesumweltministerium die Fördermöglichkeiten der NKI: Noch bis
Ende 2021 ist für ausgewählte kommunale Klimaschutzmaßnahmen eine
100-Prozent-Förderung möglich.

Die Rede der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Veranstaltung
finden Sie unter
https://www.bmu.de/presseverteiler/lt.php?tid=dv8VNJ+cNGqCIrurAa4/GQvuFkeeT5SvvyohiIHq62WBuBNZyf87oKSsg41K6FIQ

Quelle:bmu.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.