München:

KI-Netzwerk in Bayern: Technische Hochschule Ingolstadt als Innovationsstandort für Künstliche Intelligenz in der Mobilität

Wissenschaftsminister Bernd Sibler besucht KI-Knotenpunkt in Ingolstadt – „Innovationspotenziale in den besonders relevanten Bereichen autonomes Fahren, unbemanntes Fliegen und KI-gestützte Automobilproduktion“ – Ausbau ist Teil der Hightech Agenda Bayern

 

INGOLSTADT. Ausgehend vom KI-Zentrum in München und den Knotenpunkten in Würzburg, Erlangen-Nürnberg und Ingolstadt wird im Rahmen der Hightech Agenda Bayern (HTA) ein landesweites, thematisch fokussiertes Netzwerk in der KI-Forschung aufgespannt, um Bayern als führenden KI-Standort weiter auszubauen. Der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) kommt dabei als „Mobilitätsknoten“ eine wichtige Rolle zu. Wissenschaftsminister Bernd Sibler informierte sich heute in Ingolstadt über die geplanten Projekte am KI-Knotenpunkt Ingolstadt. Sibler unterstrich: „Derzeit forschen an der THI rund 30 forschungsaktive Professuren und 125 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Themenfeldern Mobilität und KI. Im Fokus stehen Innovationspotenziale in den besonders relevanten Bereichen autonomes Fahren, unbemanntes Fliegen und KI-gestützte Automobilproduktion. Vereinfacht gesagt: Hier ist Innovation zuhause, hier werden Visionen Realität, hier wird die Mobilität der Zukunft erforscht und gestaltet.“ Daher sei es nur folgerichtig, dass die TH Ingolstadt auch das Zentrum des KI-Mobilitätsnetzwerks ist, das sich von Aschaffenburg über Landshut bis nach Regensburg erstreckt. „Im Bereich KI-basierte Mobilität der Zukunft biegen wir mit den zehn Professuren zur Stärkung des KI-Knotenpunkts in Ingolstadt und einer zusätzlichen Professur aus dem offenen KI-Wettbewerb auf die Überholspur ein“, betonte der Minister.

Ein bundesweit sichtbarer KI-Mobilitätsknoten

Im Zuge des Aufbaus der Artificial Intelligence Network Ingolstadt (AININ) gGmbH, die im April 2019 mit dem Mehrheitsgesellschafter THI gegründet wurde, wurden von den Mitgesellschaftern die Finanzierung von sechs zusätzlichen KI-Forschungsprofessuren sowie wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der THI zugesagt, weitere sind in Planung. Die Professuren befinden sich aktuell in der Ausschreibung bzw. Besetzung. Mit den vorhandenen Ressourcen und Eigenbeiträgen der THI sowie den im Rahmen der Hightech Agenda Bayern geförderten elf weiteren KI-Forschungsprofessuren soll an der THI ein bundesweit sichtbarer KI-Mobilitätsknoten entstehen.

THI-Präsident Prof. Dr. Walter Schober: „Dank der Hightech Agenda Bayern und der daraus resultierenden Forschungsoffensive des Freistaats entsteht an der THI der bayerische KI-Mobilitätsknoten, dessen Ausgestaltung für uns Anerkennung unserer bisherigen Leistungen, aber auch Ansporn für diese herausfordernde Aufgabe ist. Damit etablieren wir ein Netzwerk, das Bayern als Leitregion KI-gestützter Mobilitätskonzepte hervorhebt.“

HTA: 100 neue Professuren auf dem Zukunftsgebiet der KI

Die Forschung im Bereich Künstliche Intelligenz stellt einen der Schwerpunkte der im Oktober 2019 von Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder angekündigten Hightech Agenda Bayern dar. 50 KI-Professuren wurden zur gezielten Stärkung des KI-Zentrums in München und den Knotenpunkten in Würzburg, Erlangen-Nürnberg und Ingolstadt gesetzt, 50 weitere KI-Professuren wurden im Rahmen des KI-Wettbewerbs vergeben. Dadurch soll der Lehre an den Hochschulen und damit der Ausbildung dringend benötigter Fach- und Führungskräfte in allen Regionen Bayerns ein kräftiger Schub verliehen werden und eine breite Verankerung der KI an den bayerischen Hochschulen erfolgen. „Mit insgesamt 100 neuen Professuren auf diesem Zukunftsgebiet legen wir die Grundlage dafür, dass Bayern als Wissenschaftsstandort seine Sichtbarkeit und Wettbewerbsposition auf diesem begehrten Markt entscheidend verbessern kann. Das ist auch mit Blick auf die Belebung der Wirtschaft und von Wertschöpfungsketten nach der Corona-Pandemie wertvoll“, so Sibler.

 

Informationen zum KI-Wettbewerb finden Sie unter: https://www.stmwk.bayern.de/ki-wettbewerb

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.