München:

Mündliche Prüfungen für Juristen in den Münchner Justizpalast verlegt / Schutzmaßnahmen für Prüflinge und Prüfer / Justizminister Georg Eisenreich: „Der gesundheitliche Schutz hat in Zeiten von Corona oberste Priorität“

Zum Schutz der Referendarinnen und Referendare sowie der Prüferinnen und Prüfer hatte das Landesjustizprüfungsamt die mündlichen Examina zur Zweiten Juristischen Staatsprüfung zeitlich um zwei Wochen verschoben. Zudem wurden die Prüfungen in größere Räume verlegt – sie finden dieses Mal nur im Münchner Justizpalast und im Justizgebäude in Nürnberg statt. Die Prüfungen dauern noch bis zum 1. Juli 2020 an. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich: „Diese Maßnahme haben wir ergriffen, um sicherzustellen, dass der erforderliche Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Prüflingen untereinander und den Prüferinnen und Prüfern eingehalten werden kann. Ihr gesundheitlicher Schutz hat für uns oberste Priorität.“

Für die mündlichen Prüfungen wurden die gebotenen Schutzmaßnahmen ergriffen, insbesondere:
Fieber-Tests: Den Prüflingen wird der Zutritt zum Prüfungsbereich erst nach einer negativen Fiebermessung gewährt. Die Messung führen die Referendare selbst mit Ohr-Fieberthermometern durch.
Maximal vier Prüflinge pro Kommission statt wie bisher bis zu fünf damit mehr Abstand zwischen den Referendaren untereinander und zu den Prüfern möglich ist.
Keine Zuhörer sie sind in diesem Prüfungstermin generell nicht zugelassen.
Einzelprüfungen: Schwangeren und Prüflingen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko wurden im Vorfeld Einzelprüfungen angeboten.
Die Prüfungen beginnen erst eine Stunde später als üblich (ab 9.15 Uhr), um den Prüflingen und Prüfern die Anreise am Tag der Prüfung zu ermöglichen und eine Hotelübernachtung zu ersparen.
Frischluft-Zufuhr: Die Prüfer sind angewiesen, dass mindestens jede Stunde für zehn Minuten gelüftet werden muss.

Justizminister Eisenreich: „Ich danke den Prüferinnen und Prüfern, dass sie trotz der Belastungen durch die Corona-Krise die bayerische Justiz durch ihr besonderes Engagement unterstützen. Allen Prüflingen drücke ich für das mündliche Examen die Daumen.“

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.