Berlin:

Wissenschaftlicher Beirat beim BMWi veröffentlicht Brief und Thesenpapier zur Corona-Krise

Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat heute
einen Brief zum Thema „Corona-Krise“ veröffentlicht. Der Beirat begrüßt, dass die Bundesregierung
und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie schnell und entschlossen gehandelt haben, um
die Epidemie unter Kontrolle zu bringen und die damit verbundenen massiven Auswirkungen auf die
Wirtschaft zu begrenzen. Im Vergleich zu vielen anderen Ländern habe Deutschland diese
Herausforderungen bisher gut gemeistert. In einem dem Brief beigefügten Thesenpapier geht der
Beirat auf Herausforderungen im Zuge der Corona-Pandemie ein, die von den Hilfsmaßnahmen für
Unternehmen und Beschäftigte über konjunkturelle und strukturbildende Impulse bis hin zur
europäischen Dimension der Krise reichen und macht Vorschläge zu den bestehenden und künftigen
Instrumenten.
Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Angesichts der historischen Herausforderungen im Zuge der
Corona-Pandemie ist der Austausch zwischen Wissenschaft und Politik wichtiger denn je. Daher danke
ich dem Wissenschaftlichen Beirat ausdrücklich für seinen Brief und das Thesenpapier. Die
Bundesregierung hat zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie den größten
Rettungsschirm für Unternehmen aufgelegt, den es je gab. Jetzt sprechen wir über weitere Impulse,
damit der Neustart der Wirtschaft gelingt. Wir werden jetzt Schritt für Schritt eine klare
Perspektive für die Wirtschaft schaffen. Die Vorschläge des Wissenschaftlichen Beirats werden wir
dabei genau prüfen.“
Das Bundeswirtschaftsministerium steht auch darüber hinaus in regem Kontakt mit der Wissenschaft,
so mit dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der
Bundesbank und den Wirtschaftsforschungsinstituten.
Der Wissenschaftliche Beirat berät das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unabhängig in
Form von Briefen und Gutachten in Fragen der Wirtschaftspolitik und bestimmt den Gegenstand seiner
Beratungen selbst.
Den Brief des Wissenschaftlichen Beirats finden Sie .

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200505-wissenschaftlicher-beirat-veroeffentlicht-brief-und-thesenpapier-zur-corona-krise.html

Quelle:bmwi.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.