Erlangen:

Corona-Virus: Beschränkungen und Auslegungshinweise
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat am Donnerstagvormittag in einer Regierungserklärung deutlich gemacht, dass die Lage im Land sehr ernst sei. Die Corona-Virus-Infektionszahlen vervielfachen sich in kurzer Zeit. Die einzige derzeit mögliche Maßnahme, Infektionen zu vermeiden, gehe nur über die Vermeidung persönlicher Kontakte. Daher der dringende Appell, sich an die bisherigen Vorgaben zu halten. Andernfalls sei es nicht auszuschließen, dass noch einschneidendere Maßnahmen, beispielsweise wie eine bayernweite Ausgangssperre, notwendig werden.
In einer „Positivliste“ hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege jetzt zusammengestellt, welche „Dienstleister und Handwerker“ generell weiter ihrer Tätigkeit nachgehen können sowie Zweifelsfälle klargestellt (Auslegungshilfe). Die detaillierte Übersicht ist im Internet unter www.erlangen.de/corona<http://www.erlangen.de/corona> eingestellt.

Der Freistaat hat in den vergangenen Tagen zahlreiche Allgemeinverfügungen erlassen, zu denen in Einzelfällen noch Fragen offen sind. Zur einheitlichen Handhabe wurden einzelne Punkte nach einer juristischen Prüfung nun festgelegt.

· Der Speisenverkauf durch Bäckereien, Metzgereien, Supermärkte an Stehtischen ist wie die Öffnung von Lokalen nur im Zeitraum von 6:00 bis 15:00 Uhr erlaubt. Auch hier gilt ein Abstand zwischen den Personen von 1,5 Metern und nicht mehr als maximal 30 Personen im Raum. Diese Regelung gilt bis 30. März.
· Autohäuser, Fahrradgeschäfte, Elektrogeschäfte oder ähnliche, die gleichzeitig Werkstatt und Verkauf betreiben: Der Verkauf ist bis einschließlich 30. März verboten, die Annahme und Durchführung von Reparaturen ist dagegen erlaubt.
· Poststellen/Paketstationen der Deutschen Post AG und anderer Versandunternehmen dürfen geöffnet bleiben. Allerdings ist nur der Betrieb der Poststelle erlaubt, nicht der Verkauf anderer dort erhältlicher Waren oder das Betreiben von Lotterien. Diese Regelung gilt bis 30. März.
· Geburtsvorbereitungskurse durch Hebammen sind weiterhin erlaubt.
· Blutspende-Termine des BRK dürfen stattfinden.

Darüber hinaus informiert die Stadt Erlangen, dass bei Beerdigungen maximal zehn Personen zulässig sind. Die Bestattungshallen bleiben nach wie vor geschlossen. Der Kauf von Komposterde an der Kompostierungsanlage (Neuenweiherstraße) ist bis auf Weiteres nicht möglich. Die Selbstanlieferung von Grünabfällen bis ein Kubikmeter aus privatem Bereich ist weiterhin möglich.
Und die Erlanger Stadtwerke stellen ab Freitag, 20. März, bis auf Weiteres den „NightLiner“-Verkehr ein. Dies betrifft im Stadtgebiet die Linien N27, N28 und N29.
Alle Informationen der Stadtverwaltung zum Corona-Virus sowie die Erreichbarkeit der städtischen Dienststellen sind im Internet unter www.erlangen.de/corona<http://www.erlangen.de/corona> veröffentlicht.

Quelle:erlangen.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.