München:

Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Gesundheitsministerin Melanie Huml: Neue Schutzmasken und Desinfektionsmittel werden in Bayern verteilt – Gesundheitsministerin hebt die Bedeutung systemrelevanter Betriebe in der Pharmaindustrie hervor

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml haben darauf hingewiesen, dass die Lieferung von Schutzmaterial und Desinfektionsmitteln in Bayern gegen das neuartige Coronavirus gut vorankommt.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: Neue Schutzmasken sind da. Mehr als 800.000 sind im bayerischen Zentrallager angekommen und werden umgehend an Krankenhäuser und andere Einrichtungen verteilt. Weitere Lieferungen durch den Bund und die Eigenproduktion im Freistaat werden folgen

Staatsministerin Melanie Huml: Das ist eine gute Nachricht! Denn es ist wichtig, insbesondere Ärzte und Pflegekräfte bei ihrem engagierten Einsatz bestmöglich zu unterstützen. Sie stehen beim Kampf gegen das Coronavirus an vorderster Front. Auch rund 235.000 Flaschen Hand-Desinfektionsmittel stehen dafür nun zur Verfügung.

Die Ministerin fügte hinzu: Das Technische Hilfswerk (THW) hat die bayernweite Verteilung an die 111 Ortsverbände übernommen. Von dort aus erfolgt die Weitergabe der Schutzmasken und Desinfektionsmittel an Arztpraxen und Krankenhäuser. Die Reihenfolge wird durch die medizinische Notwendigkeit bestimmt.

700.000 Schutzmasken waren vom bayerischen Gesundheitsministerium bestellt und bezahlt worden. Von BMW sind zusätzliche 100.000 Schutzmasken dem THW zur Verfügung gestellt worden, die ebenfalls bayernweit verteilt werden. In den nächsten Tagen werden neue Lieferungen von Schutzmaterial erwartet. Neue Schutzkittel müssen nicht besorgt werden, weil sie nach einer gründlichen Wäsche wiederverwendet werden können.

Die Ministerin unterstrich: Es ist zudem für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung unverzichtbar, dass systemrelevante Betriebe in der Pharmaindustrie weiter produzieren. Dabei lassen sich viele Arbeitsprozesse so gestalten, dass Infektionsrisiken minimiert werden können.

So hat zum Beispiel die SCHOTT AG am Standort Mitterteich ihr Werksgelände in 23 verschiedene Werkszonen aufgeteilt, in denen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausschließlich bewegen dürfen. Die Firma produziert bei einem hohen Weltmarktanteil Glasrohre, die unter anderem zu Spritzen und Ampullen weiterverarbeitet werden.

Das LGL hat einen Hinweis für Bedarfsträger und Anbieter im Intranet eingestellt unter: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/psa_bedarf.htm

Quelle:stmgp.bayern.de

Von redaktion