Berlin:

Altmaier: „Bürokratieabbau auch auf EU-Ebene vorantreiben – Einführung von ‚One In, One Out‘ auf
EU-Ebene möglich“

Eine heute veröffentlichte Machbarkeitsstudie des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) zeigt, dass
der ambitionierte Abbau von unnötiger Bürokratie auch auf europäischer Ebene durch die Einführung
einer „One In, One Out“ Regel möglich ist. Das BMWi setzt sich seit mehreren Jahren dafür ein, dass
dieses wichtige Prinzip auch in Europa zum Tragen kommt.


Bundeswirtschaftsminister Altmaier: Das „One In, One Out“-Prinzip auch auf europäischer Ebene
einzuführen, begrüße ich sehr und freue mich, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
dies vorgeschlagen hat. Wir müssen das Thema Bürokratieabbau auch auf der europäischen Ebene weiter
vorantreiben. Mit „One In, One Out“ muss für jeden Euro an neuem Aufwand, der durch neue Regeln
entsteht, mindestens ein Euro an bestehenden Bürokratiekosten abgebaut werden. Das entlastet die
Wirtschaft und vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen. Bürokratieabbau ist ein
wichtiger Bestandteil meiner Mittelstandsstrategie. Die Ankündigung der EU-Kommissionspräsidentin
muss nun entschieden und ambitioniert umgesetzt werden.“
Die Studie wird heute bei einem Treffen von europäischen Experten für Bessere Rechtssetzung im BMWi
in Berlin vorgestellt. Staatssekretärin Claudia Dörr-Voß eröffnet die Konferenz des Better
Regulation Network. Prof. Andrea Renda vom Centre for European Policy Studies (CEPS) analysiert in
der Studie die Erfahrungen mit „One in, One Out“ in den EU- und OECD-Mitgliedstaaten. Die
Untersuchung zeigt, dass durch „One in, One Out“ die nachhaltige Beschränkung des
Erfüllungsaufwandes auf europäischer Ebene möglich ist und legt einen konkreten Fahrplan zu dessen
Implementierung vor. Die Studie finden Sie hier.
Deutschland setzt das Prinzip „One In, One Out“ bereits seit dem Jahr 2015 ein und konnte damit
bisher jährliche Entlastungen in Höhe von 2 Mrd. Euro für die Wirtschaft erreichen. Im gleichen
Zeitraum hat sich aber durch die 1:1 Umsetzung von EU- Richtlinien der jährliche Erfüllungsaufwand
für die deutsche Wirtschaft um rund 500 Mio. Euro erhöht.

Quelle:bmwi.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.