Berlin:

„Willkommenslotsen“ unterstützen Unternehmen bei der Fachkräftesicherung

Über 125 Lots(inn)en aus dem gesamten Bundesgebiet treffen sich am 04. November 2019 zum Austausch
im BMWi
Heute kommen Willkommenslots(inn)en aus dem ganzen Bundesgebiet zu ihrem vierten Jahrestreffen im
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Berlin. Das Förderprogramm Willkommenslotsen
unterstützt seit 2016 Unternehmen bei der betrieblichen Integration von Geflüchteten. Fachexperten
bieten den Willkommenslots(inn)en sowohl theoretische Kenntnisse, als auch Anregungen für eine
erfolgreiche Umsetzung in der Praxis.
Der Fokus der diesjährigen Veranstaltung liegt auf der „nachhaltigen Integration“. Nachhaltigkeit
wurde als Ziel in die Förderrichtlinie aufgenommen, als sie im September 2019 um vier Jahre
verlängert wurde.


Der Fachkräftemangel und die nachhaltige Sicherung des Fachkräftebedarfs sind zentrale
Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft. Vor allem Klein- und mittelständischen Unternehmen
(KMU) fällt es zunehmend schwer, geeignete Fachkräfte zu gewinnen. Der demographische Wandel
verstärkt diesen Trend. Die Einstellung von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit kann dem
Fachkräftemangel entgegenwirken – diese Möglichkeit bleibt noch zu häufig ungenutzt.
Das Bundesprogramm „Willkommenslotsen“ richtet sich an Unternehmen, die Unterstützung bei der
Integration von Geflüchteten vor-, während und nach einer Stellenbesetzung benötigen. Über 130
Lots(inn)en sind derzeit im gesamten Bundesgebiet eingesetzt. Sie suchen die Betriebe vor Ort auf,
sensibilisieren für das Thema Fachkräftesicherung und beraten zu den Rahmenbedingungen einer
Beschäftigung geflüchteter Drittstaatsangehöriger.
Über 7.500 Unternehmen haben 2018 eine individuelle Beratung durch einen Willkommenslotsen in
Anspruch genommen. Insgesamt konnten 4.082 freie Ausbildungs- und Arbeitsplätze mit Hilfe der
Lots(inn)en besetzt werden. Darüber hinaus kamen mehr als 5.500 Praktikums- und
Einstiegsqualifizierungsplätze als Vorbereitung auf einen Ausbildungsplatz zustande. Weiterführende
Informationen für Unternehmen, Bewerber(innen) sowie interessierte Projektträger sind unter
www.bmwi.de/willkommenslotsen abrufbar.

Quelle:bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.