München – Berlin:

88 Nachwuchswissenschaftler über neue Tenure-Track-Professuren für Bayern: Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratuliert

„Ein Sechstel der Nachwuchs-Professuren geht nach Bayern“: 88 neue Wissenschaftler für den Freistaat

Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratuliert Universitäten zu Tenure-Track-Professuren – Nachwuchswissenschaftler aus dem In- und Ausland für Bayern – Akademie der Bildenden Künste einzige Kunsthochschule in Deutschland

Im Rahmen des Tenure-Track-Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat sich heute ein Auswahlgremium in Berlin dafür ausgesprochen, 88 Professuren für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an den bayerischen Universitäten einzurichten. „Unsere Universitäten im Freistaat konnten mit ihren Konzepten überzeugen. Ein Sechstel aller eingerichteten Professuren in Deutschland geht nach Bayern – das ist mehr als das uns zustehende Kontingent! Diese Auswahl holt die klügsten Köpfe aus dem In- und Ausland nach Bayern. Die neuen Professuren sind ein großer Erfolg für unsere Universitäten und den Wissenschaftsstandort Bayern!“ Gleichzeitig gebe dieses Programm den wissenschaftlichen Nachwuchsforscherinnen und -forschern Planungssicherheit, so Sibler.

Professuren in Würzburg, München, Regensburg, Bamberg, Bayreuth, Eichstätt-Ingolstadt

Im Rahmen des Tenure-Track-Programms wurden im Zuge von zwei Bewilligungsrunden deutschlandweit 1.000 Professuren für hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler eingerichtet. Bei der ersten Bewilligungsrunde 2017 wurden 468 Tenure-Track-Professuren vergeben, darunter 64 für Bayern. In der jetzigen zweiten Bewilligungsrunde erhält der Freistaat 88 von insgesamt 532 Professuren: die Julius-Maximilians-Universität Würzburg 24 Professuren, die Universität München 20, die Universität Regensburg 16, die Universität Bamberg zehn, die Universität Bayreuth neun, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt sieben und die Akademie der Bildenden Künste zwei. Sie ist die einzige Kunsthochschule in Deutschland, die vom Auswahlgremium berücksichtigt wurde. Der Freistaat Bayern wird die zunächst vom Bund geförderten Professuren nach Ablauf des Programms in dauerhafte Stellen umwandeln.

Karrierewege sollen besser planbar werden

Das Bund-Länder-Programm gehört zu drei Vereinbarungen, mit denen Bund und Länder die ehemalige Exzellenzinitiative seit 2016 fortschreiben. Mit dem Programm und den damit verbundenen 1.000 Professuren sollen die Karrierewege des wissenschaftlichen Nachwuchses besser planbar und transparenter gestaltet werden. Das Programm soll zudem dazu beitragen, die Attraktivität des deutschen Wissenschaftssystems im internationalen Wettbewerb zu steigern. Die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus dem In- und Ausland sollen so für die Universitäten in Deutschland gewonnen bzw. möglichst dauerhaft gehalten werden können. Zur Finanzierung des Bund-Länder-Programms stellt der Bund ab diesem Jahr ein Gesamtvolumen von bis zu einer Milliarde Euro für die Gesamtlaufzeit des Programms bis 2032 zur Verfügung.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.