München:

Familienseminare für Strafgefangene / Justizminister Eisenreich: „Die Familienseminare haben sich in Bayern bestens bewährt. Ein stabiles familiäres Netz leistet einen wesentlichen Beitrag für eine erfolgreiche Resozialisierung.“

Der bayerische Justizvollzug bietet auch im Jahr 2019 wieder zwei Familienseminare für geeignete Strafgefangene und deren Angehörige an. Ziel der Seminare ist es, die Gefangenen und ihre Familien in der schwierigen Situation der Haft zu unterstützen und den familiären Zusammenhalt über die Haftzeit hinaus zu fördern. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich: „Wir wollen, dass Gefangene mit ihren Familien auch während der Haft verbunden bleiben. Sie sollen die Perspektive haben, nach der Entlassung in eine intakte Familie zurückkehren zu können. Denn: Ein stabiles familiäres Netz leistet einen wesentlichen Beitrag für eine erfolgreiche Resozialisierung der Gefangenen und damit für ein Leben ohne Straftaten nach der Haft.“

Für Strafgefangene aus den nordbayerischen Justizvollzugsanstalten fand das Familienseminar dieses Jahr bereits Ende Juli in Schwarzenbruck statt. Noch bis Ende dieser Woche wird derzeit das Familienseminar für Strafgefangene aus südbayerischen Justizvollzugsanstalten im Chiemgau angeboten. Teilnehmen an dem 10-tätigen Seminar konnten bzw. können jeweils bis zu zehn geeignete Strafgefangene mit ihren Partnern und Kindern. Mit verschiedenen sozial- und gruppenpädagogischen Angeboten soll der familiäre Zusammenhalt gefördert werden. Durchgeführt werden die Familienseminare vom Arbeitskreis Resozialisierung in der Rechtsträgerschaft der evangelischen Stadtmission Nürnberg e.V. bzw. vom Diakonischen Werk Rosenheim, in Nordbayern bereits seit über 40 Jahren und im südbayerischen Raum seit 2011.

Justizminister Eisenreich abschließend: „Die Familienseminare haben sich in Bayern bestens bewährt. Sie zeigen: Der bayerische Justizvollzug fördert die Wiedereingliederung der Gefangenen in die Gesellschaft auf vielfältige Weise. Hiervon profitieren letztlich alle. Denn eine gelungene Resozialisierung bedeutet weniger Straftaten und damit mehr Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger.“

Quelle: stmj.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.