Berlin:

Menschenrechtsbeauftragte zum Welttag der Humanitären Hilfe

Anlässlich des Welttags der Humanitären Hilfe am 19.08. erklärt die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Bärbel Kofler:

„Die Zahl der Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, ist in den letzten Jahren beständig angewachsen und hat im Juli 2019 den traurigen Rekord von 141,7 Mio. erreicht. Auch angesichts der wachsenden humanitären Bedarfe ist es entscheidend, dass humanitäre Hilfe auch und noch stärker durch Frauen geleistet wird. Noch befinden sich unter den humanitären Helfern aber weit weniger Frauen als Männer. Am heutigen Welttag der Humanitären Hilfe möchte ich daher ein besonderes Augenmerk auf humanitäre Helferinnen werfen. Auf all jene Frauen, die im Dienst der humanitären Hilfe immer wieder Leben und Gesundheit riskieren, um Menschen zu unterstützen, die aufgrund von Kriegen, Epidemien oder Naturkatastrophen in Not geraten sind. Gleichzeitig gedenken wir der Frauen, die ihr Leben bei dieser wichtigen Arbeit verloren haben. Der Mehrwert der Hilfeleistung durch Frauen ist unumstritten. Sie treffen beispielsweise vielerorts auf mehr Akzeptanz und haben einen besseren Zugang zu Teilen der betroffenen Bevölkerung, insbesondere zu notleidenden Frauen und Mädchen. Besonders der Zugang in Bezug auf gendersensitive Themen (z.B. Sensibilisierung und Beratung zu HIV/AIDS, Geburtshilfe, sexualisierte Gewalt, etc.) kann für männliche Helfer erschwert sein. Aber auch in vielen anderen Bereichen der internationalen humanitären Hilfe leisten Frauen einen unersetzlichen Beitrag und müssen darum gleichberechtigten Zugang zum Berufsfeld haben. Die Bundesregierung möchte sich gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen zukünftig noch stärker dafür engagieren, dass Frauen mehr und bessere Möglichkeiten bekommen, in der humanitären Hilfe tätig zu werden.Gleichzeitig setzen wir uns mit Nachdruck für einen besseren Schutz von humanitären Helferinnen und Helfern ein. Dafür hat Deutschland im April im VN-Sicherheitsrat zusammen mit Frankreich die Initiative für einen „Humanitarian Call for Action“ gestartet. Wir werden weiter dranbleiben! Nur wenn das humanitäre Völkerrecht eingehalten und die humanitären Prinzipien respektiert werden, können humanitäre Helferinnen und Helfer ihren so wertvollen Dienst am Leben notleidender Menschen leisten.“

Quelle: auswaertiges-amt.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.