München:

Reform der Pflegeausbildung: neue Studienangebote in Deggendorf, Kempten, Nürnberg, München, Regensburg, Rosenheim, Augsburg und Würzburg

„Zukunftsweisende Reform der Pflegeausbildung“: neue Studienangebote ab dem Wintersemester 2020/21

Wissenschaftsminister Bernd Sibler: Erste Standorte in Deggendorf, Kempten, Nürnberg, München, Regensburg und Rosenheim – Augsburg und Würzburg folgen – Antwort auf Fachkräftemangel, demografischen Wandel und medizinischen Fortschritt

An sieben Hochschulen in Bayern wird es zum Wintersemester 2020/21 neue Studienangebote in der Pflege geben. Dies gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in München im Anschluss an die Kabinettssitzung bekannt. Bei diesen sogenannten „primärqualifizierenden Studiengängen“ werden alle Ausbildungsinhalte den Anforderungen der Berufsgesetze entsprechend an der Hochschule vermittelt. „Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss stemmen wir uns gegen den Fachkräftemangel in der Pflege. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des medizinischen Fortschritts ist unsere Offensive für mehr Hochschulangebote im Bereich der Pflege ein starkes Signal!“, betonte Sibler. In drei Stufen sollen primärqualifizierende Studienangebote an den bayerischen Hochschulen eingeführt werden. Sie werden den neuen Vorgaben der Bundesgesetzgebung entsprechen. In Bayern liegt der geschätzte Bedarf bei ca. 600 bis 800 Studienanfängern pro Studienjahr.

Stufenweise Erweiterung der Standorte

In einem ersten Schritt wurden aufgrund ihrer einschlägigen Erfahrungen mit dualen Pflegestudiengängen die Evangelische Hochschule Nürnberg, die Katholische Stiftungshochschule München, die Technische Hochschule (TH) Rosenheim, die Hochschule für angewandte Wissenschaften (HaW) München, die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Regensburg, die Technische Hochschule (TH) Deggendorf und die HaW Kempten ausgewählt. Ab dem Wintersemester 2021/22 sollen in einer zweiten Stufe Augsburg und Würzburg als universitäre Standorte mit Medizinischer Fakultät und Universitätsklinikum folgen. In einer dritten Stufe sind weitere Hochschulen für angewandte Wissenschaften vorgesehen, die bislang über keine einschlägigen Vorerfahrungen mit dualen Studiengängen in der Pflege verfügen. Die Entscheidung über einen Ausbau in der dritten Stufe wird auf Basis der Erfahrungen mit den ersten beiden Stufen und der weiteren Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen getroffen.

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse

„Ziel dieser zukunftsweisenden Reform ist eine Pflegeausbildung auf höchstem fachlichen Niveau! Es werden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und die aktuelle Forschung einbezogen. So werden Bayern und seine Bürgerinnen und Bürger auf künftige Herausforderungen im Pflegebereich vorbereitet sein“, erklärte Wissenschaftsminister Sibler. Das Kabinett hatte heute auf seinen Vorschlag hin u.a. in Umsetzung der „Ausbildungsoffensive Pflege“ der Bundesregierung beschlossen, die akademischen Angebote für die Pflegeausbildung zu erweitern und den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen anzupassen.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.