Fürth:

Amtschef des bayerischen Justizministerium Prof. Dr. Arloth gibt Startschuss für Baumaßnahmen am Amtsgericht Fürth / Arloth: „Rund 2,75 Millionen Euro für mehr Barrierefreiheit, noch mehr Sicherheit und einen neuen ‚Bürgerservice Justiz‘ am Amtsgericht Fürth“

Der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, Ministerialdirektor Prof. Dr. Frank Arloth, gibt heute am Amtsgericht Fürth den Startschuss für bevorstehende Baumaßnahmen. Arloth beim Spatenstich: „Mit rund 2,75 Millionen Euro leistet die bayerische Justiz nicht nur einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit und mehr Barrierefreiheit am Amtsgericht Fürth, sondern schafft zudem einen neuen ‚Bürgerservice Justiz‘. Gleichzeitig stärken wir die heimische Bauwirtschaft.“

Kern der Neubaumaßnahme sei der neue Zugangsbereich samt Metalldetektorrahmen und Vereinzelungsanlage. „Die Sicherheit in Justizgebäuden war und ist mir äußerst wichtig. Es ist unsere Aufgabe und Pflicht, dafür Sorge zu tragen, dass unsere Gerichtssäle frei von Waffen und gefährlichen Gegenständen sind und bleiben“, so Arloth weiter.

Auch die barrierefreie Erschließung soll mit der Baumaßnahme sichergestellt werden. Zu diesem Anlass übergibt Arloth das Signet „Bayern barrierefrei – Hier investiert der Freistaat Bayern“. „Die Barrierefreiheit ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Niemand soll durch Barrieren ausgegrenzt werden“, so Arloth.

„Wir haben aber noch einen weiteren Grund zum Feiern“, so der Amtschef des Justizministeriums weiter. „Denn beim Amtsgericht Fürth wird auch ein ‚Bürgerservice Justiz‘ eingerichtet. Dadurch wird das Amtsgericht noch bürgernäher.“ Der Bürgerservice steht den Bürgerinnen und Bürgern als erster Ansprechpartner für ihre Anliegen zur Verfügung.

Abschließend dankt Arloth den Abgeordneten des Bayerischen Landtags für die Bewilligung der Haushaltsmittel und allen, die an der Planung mitgewirkt haben. „Mein besonderer Dank gilt auch der Vorsitzenden des Ausschusses für Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Integration, Frau MdL Petra Guttenberger. Sie haben sich mit großem Engagement für die Verwirklichung des Bauvorhabens eingesetzt“, so Arloth. „Ganz herzlich danken möchte ich schließlich auch allen Kolleginnen und Kollegen hier am Amtsgericht Fürth. Für das anstehende Projekt wünsche ich Ihnen alles Gute.“

Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.