Erlangen: 

Neuer Rekord: Über 100.000 Arbeitsplätze in der Hugenottenstadt

Die Zahl der Arbeitsplätze in Erlangen steigt weiter und erreicht jetzt ein weiteres Spitzenergebnis: Die aktuellste Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beträgt (Stichtag 30. September 2011) insgesamt 86.566. Das sind 1.264 Beschäftigte mehr als noch Ende Juni 2011. Schließt man die Beamten, Selbständigen und sogenannte Mini-Jobs mit ein, konnte in Erlangen mit 100.500 Erwerbstätigen die „magische Hunderttausendergrenze“ überschritten werden – und das bei einer Einwohnerzahl von 105.964. Oberbürgermeister Siegfried Balleis wertete diese aktuellen Zahlen als eindrucksvollen Beleg für die wirtschaftliche Dynamik in der Universitäts- und Medizinstadt und dankt allen engagierten und innovativen Unternehmen und Betrieben sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Leistungen, die hinter diesen Rekordzahlen stecken.

„Solche Spitzenwerte zu erreichen, ist das eine, diese Werte auch zu halten, ist noch ungleich schwerer“, blickt das Stadtoberhaupt bei aller Freude über den wirtschaftlichen Erfolg der Stadt in die Zukunft. „Vor allem das negative Votum bei der Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes könnte uns noch schmerzen, wenn man sieht, dass erfolgreiche Firmen in Erlangen expandieren wollen, wir ihnen aber keine geeigneten Flächen anbieten können“, geben Balleis und der städtische Wirtschaftsreferent Konrad Beugel zu bedenken.

Die Stadt wird weiterhin alles daran setzen, die Führungsposition auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten. Im Zuge dessen plant das Stadtoberhaupt in der Reihe „Zukunftsthemen“ u. a. eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Prof. Jörg Maier von der Forschungsstelle für Raumanalysen und Raumpolitik an der Universität Bayreuth. Ziel ist es, neue Perspektiven in der kommunalen Wirtschaftspolitik aufzuzeigen. Maier hat die Stadt bereits seit rund 20 Jahren beratend begleitet und ein Gutachten zur kommunalen Wirtschaftspolitik und zum kommunalen Marketing erstellt.

Quelle: erlangen.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.