München – Berlin:

Wirtschaftsminister Aiwanger zur Finanzierung der Grundrente durch Abschaffung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für die Hotellerie

Aiwanger: Steuererhöhungen zur Finanzierung der Grundrente sind nicht akzeptabel!

Ω terhorst

Eine Abschaffung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für die Hotellerie würde der Tourismuswirtschaft massiv schaden und kommt für Bayern nicht in Frage, so der bayerische Wirtschaftsminister Aiwanger. Der reduzierte Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie hat sich in vollem Umfang bewährt. Er hat in beispielhafter Weise Initiative und Innovation in den Unternehmen befördert und am Ende zu deutlichen Steuermehreinnahmen geführt.

Ziel der Mehrwertsteuersenkung im Jahr 2010 war es, für das Beherbergungsgewerbe zusätzliche finanzielle Spielräume für mehr Investitionen und damit Quelle wirtschaftlichen Wachstums zu schaffen. Das ist gelungen. Zudem sollten Wachstumshemmnisse, insbesondere die Schlechterstellung der deutschen Hotellerie im europäischen Vergleich, schnell und effektiv beseitigt werden. Die europäischen Mitbewerber können mit niedrigen Mehrwertsteuersätzen auftreten. Eine Anhebung in Deutschland wäre völlig kontraproduktiv.

„Wer jetzt in Zeiten der abkühlenden Konjunktur das Übernachtungsgewerbe als zentrale Säule der Tourismuswirtschaft beschädigen will, der schadet unserem Land. Anstatt Steuererhöhungen zu diskutieren, sollte der Bund lieber über 7 Prozent Mehrwertsteuer auch für das Gastgewerbe nachdenken, um dieser wichtigen Branche neuen Schwung zu geben, so Aiwanger weiter. Im Übernachtungsgewerbe sind zigtausende neue Arbeitsplätze entstanden, Milliarden Euro in Modernisierungsmaßnahmen investiert worden.

Hoteliers in Bayern und in ganz Deutschland nutzten und nutzen auch weiterhin die gewonnenen finanziellen Spielräume für Investitionen in Infrastruktur, Personal und Qualität der Leistungen. Davon profitieren nicht nur Tourismus und Hotellerie, sondern auch der Zulieferbereich und das gesamte wirtschaftliche Umfeld.Auf einen solchen Wachstumsmotor zu verzichten, kann Deutschland sich nicht leisten. Dies müsste der Bundesfinanzminister eigentlich am besten wissen, so Aiwanger.

Quelle: stmwi.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.